Führen statt Verwalten: Wie KI den Einkauf verändert

Shownotes

Künstliche Intelligenz verändert den Einkauf rasant. Doch wer glaubt, dass die größte Herausforderung in neuen Tools und Technologien liegt, unterschätzt die eigentliche Aufgabe.

In der neuen Folge von ThemenStark dem BME-Podcast, spricht Florian Kleemann mit Oliver Kahle, Global Head of Procurement Excellence bei Georg Fischer, über eine Perspektive, die in der KI-Diskussion oft zu kurz kommt: den Menschen. Denn der Erfolg von KI entscheidet sich nicht allein durch Algorithmen, sondern durch Führung, Veränderungsbereitschaft und die Fähigkeit, Teams für Neues zu gewinnen.

Wie gelingt es, unterschiedliche Generationen und Kompetenzniveaus im Einkauf zusammenzubringen? Welche Fähigkeiten werden künftig gefragt sein? Und warum könnten Empathie, Lernbereitschaft und starke Beziehungen zu Lieferanten wichtiger werden als viele klassische Einkaufsaufgaben?

Oliver Kahle teilt konkrete Erfahrungen aus der Praxis, spricht über Chancen und Widerstände bei der Einführung von KI und erklärt, warum Abwarten keine Option ist. Sein Fazit: Die Zukunft des Einkaufs wird strategischer, datengetriebener und menschlicher.

Freuen Sie sich auf eine inspirierende Diskussion über KI, Führung und die Frage, wie Einkaufsorganisationen den Wandel nicht nur bewältigen, sondern aktiv gestalten können.

Transkript anzeigen

00:00:01: Themenstark, aufbauend auch dem Kaufkraftentscheidertalk.

00:00:05: In diesem Format widmen wir uns einem Schwerpunktthema und beleuchten es über mehrere Folgen hinweg praxisnah, fokussiert und mit echten Einblicken aus erster Hand Für alle, die verstehen wollen was den Einkauf wirklich antreibt.

00:00:20: Nach unserem bisherigen Schwerpunkt Sicherheit und Verteidigung richten wir den Blick jetzt neu aus auf künstliche Intelligenz ein Thema das den Einkaufen grundlegend verändert von Prozessen über Entscheidungen bis hin zu völlig neuen Möglichkeiten.

00:00:35: Was bedeutet KI konkret für den Einkauf?

00:00:37: Welche Chancen entstehen, welche Herausforderung gilt es zu meistern und wie lässt sich das Potenzial sinnvoll nutzen.

00:00:44: Los geht's mit unserem neuen Themen-Schwerpunkt Künstliche Intelligenz!

00:00:50: Dieser Podcast wird Ihnen präsentiert in Kooperation mit Schweizer Fachinformation der Plattform für professionelles Wissen.

00:00:58: Wie Sie den Einkaufen von Informationen optimieren erfahren sie auf www.unternehmenswissen.de.

00:01:05: Wir hören

00:01:06: uns.

00:01:10: Liebe Einkaufsinteressierte, herzlich willkommen zu einer weiteren Themenstarken Ausgabe des BME-Podcast in der wir wieder tiefer gehen!

00:01:18: In dieser und weiteren Folgen von Themenstark, dem Kanal vom Kaufkraft sprechen wir über das aktuelle Topthema Künstliche Intelligenz, dass derzeit im Einkauf wahrscheinlich alle auftrapp hält.

00:01:29: Mein Name ist Florian Kleemann.

00:01:30: ich bin Professor für Supply Chain Management an der Hochschule München.

00:01:34: Einkaufsfragen beschäftigen mich seit über fünfundzwanzig Jahren und ich freue mich wieder mit ihnen abzutauchen.

00:01:41: Dabei steht zwar KI im Fokus, aber mit einer Perspektive die weit über die Technologie hinausgeht nämlich KI als Management- und Führungsherausforderung.

00:01:49: Genau dazu wollen wir mit unserem Gast sprechen und spätestens nach unserem Vorgespräch könnte ich mir hier niemand besseren vorstellen als Oliver Kahle, Leiter Procurement Excellence bei der Georg Fischer AG.

00:01:59: herzlich willkommen Oliver!

00:02:00: Hallo Florian freut mich hier zu sein.

00:02:02: Ja, ich habe es gerade schon gesagt.

00:02:04: Wir steigen in das Thema KI jetzt in mehreren Folgen tiefer ein.

00:02:08: Ich glaube an dem Thema kommt man nicht vorbei.

00:02:11: Aber KI wird, glaube ich von ganz vielen als ja prozessorientierte technologie orientierte Aufgabe verstanden.

00:02:17: Wir wollen aber eben aus einer ganz anderen Perspektive drauf blicken nämlich rund um die Nutzung von KI-Meinkauf auf so ein bisschen Einführungen und zwar nicht auf der methodischen Ebene sondern eben aus der perspektive Führung Personalentwicklung Change Management am Ende vielleicht auch deswegen weil zumindest mein Eindruck ist KI ist aktuell gar keine technologische Herausforderung mehr.

00:02:38: Also die Technologie so reif zu haben, dass ja auch funktioniert es gar nicht mehr das Thema sondern sie eben in die Unternehmen und die Teams in die Abteilungen zu bringen.

00:02:46: Und da wie gesagt freue ich mich sehr auf dieses Gespräch.

00:02:50: Vorher aber alles vorwegnehme oder zutief einsteige stelle dich doch einfach mal vor wer bist du?

00:02:55: Wie stehst Du zum Thema?

00:02:57: und natürlich auch wo arbeitest Du?

00:02:59: Ja, sehr gerne.

00:03:00: Also mein Name ist Oliver Kahle und ich bin seit mittlerweile zwanzig Jahren im Einkauf tätig und arbeite für die Georg Wischer AG in Schaffhausen.

00:03:10: Wir sind ein Anbieter von Durchflusslösung das heißt für Gas- und Wasserversorgung.

00:03:15: Da bin ich seit dreieinhalb Jahren tätig.

00:03:17: Und jetzt der Global Head of Procurement Excellence.

00:03:21: Was Interessantes zu meiner Person zu sagen ist was vielleicht etwas ungewöhnliches.

00:03:25: Ich bin gelernter Schreiner und habe dann darauf aufbauen wissenschaftlich studiert.

00:03:29: Also ich hab sicherlich eine gewisse Hands-on-Mentalität, aber ich gehe den Sachen auch gerne auf den Grund um den Sinn dahinter zu verstehen.

00:03:37: Da

00:03:37: hast du ja auch einen schönen Leitspruch!

00:03:38: Teilst du denn mit uns?

00:03:40: Genau.

00:03:40: also mein Leitspruch sage ich einfach okay think like a scientist coach like a sports coach and let it flow like a craftsman

00:03:50: finde ich gut.

00:03:51: Da hast du von allem etwas.

00:03:52: Aber ich glaube diese Philosophie, deswegen habe ich dich auch darum gebeten den Spruch nochmal zu sagen mit uns zu teilen weil ich glaube die Perspektiven die du da einbringst eben auch für unser Thema heute super wichtig sind und von daher gehen wir mal in die Geschichte rein.

00:04:09: also wie gesagt KI aus meiner Sicht Technologie gar nicht mehr so das Thema, also if you can think it is possible gefühlt.

00:04:16: Ich glaube in den neunzigern gab es mal ein Song da hieß es There's No Limit?

00:04:20: ich glaube die hießen too unlimited aber ich sing sie jetzt besser nicht.

00:04:23: wie ist deine Einschätzung als Slider-Procurement Excellence?

00:04:26: hast du daher auch solche Themen sicherlich ganz stark im Fokus?

00:04:30: Richtig!

00:04:30: Also ich kann mich auch noch an den Sorgen erinnern, to unlimited hießen they.

00:04:34: Es ist sicherlich so dass wir das Gefühl haben dass die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

00:04:38: Das ist aber für mich die theoretische Sichtweise.

00:04:41: in der Praxis habe ich natürlich Einschränkungen, die ich einfach vor Augen haben muss.

00:04:46: Deswegen diese unbegrenzten Möglichkeiten kommen denn doch immer wieder darauf zurück.

00:04:51: okay was kann ich denn bei uns im Team vorfinden?

00:04:54: Was finde ich als Unternehmen vor?

00:04:56: und da kommen dann eigentlich die Grenzen, die einen sehr stark einschränken.

00:05:00: Was sind so deine Erfahrungen?

00:05:03: Warum siehst du eben KI Ich will nicht sagen primär, aber doch sehr stark eben als eine Herausforderung aus Personalführungen und Teamentwicklungssicht.

00:05:12: Also was ich aktuell sehe ist das natürlich irgendwer sagt immer wir müssen etwas mit KI machen.

00:05:17: Das ist mittlerweile so gehyped.

00:05:19: wenn wir jetzt nicht etwas mit KAI machen wann dann?

00:05:21: In meiner Erfahrung nach kommt es eher als top-down approach dass das Management irgendwo fragt hey wir müssen was mit KAi machen macht mal was.

00:05:29: Und das ist natürlich dann ein Ansatz, bei dem ich sage, dass es das Falsche herangehen.

00:05:35: Also es gibt für mich zwei große Probleme die ich kennen muss, wenn ich KI einsetzen möchte, die ich kenne muss.

00:05:41: Das eine ist mal mein Erkenntnisproblem.

00:05:45: Wir sind zum Beispiel den Source-to-Pay Prozess durchgegangen und ich habe gesagt wo haben wir wirklich einen Paypoint?

00:05:51: Wo möchte ich mit KI besser schneller effizienter werden?

00:05:56: Das erste ist also somit das Erkenntnisproblem, dass ich wissen muss welches Problem ich lösen möchte.

00:06:01: Das zweite ist dann, dann kommen wir zum Team, das ist das Umsetzungsproblem.

00:06:06: Die Lösung die ich dann gefunden habe kann nicht die mit meinem Team auch umsetzen.

00:06:11: haben wir für ein hoch komplexes Tool die Digital Maturity oder haben wir die nicht?

00:06:16: und das sind eigentlich zwei Kernthemen, zwei Kernprobleme.

00:06:19: die muss sich geklärt haben bevor ich mich wirklich auf die Suche begeben kann wann und wo ich KI richtig einsetzen möchte.

00:06:25: Und selbst da, wenn ich dich richtig verstanden habe aus unseren Vorgesprächen ist es so dass du sagst auch once heißt das not fit all.

00:06:34: was die Teamperspektive angeht im Sinne von ja haben wir die Kompetenzen das Tool einzuführen und zu nutzen.

00:06:42: Das ist keine keine Ja Nein Antwort sozusagen schwarz-weiß oder im klassischen Sinne digital also Null und Eins sondern der gibt's eine Menge Nuancen die man aus deiner Sicht zu berücksichtigen hat.

00:06:53: Habe ich das richtig mitgenommen?

00:06:55: Richtig.

00:06:55: Also ich sehe es definitiv so, dass nicht jede Lösung passt zu jedem Unternehmen.

00:07:01: Wenn ich auf die Mitarbeiter schaue, sage ich mal Digital Maturity Check, das ich sage... wenn ich den Durchführer, wir haben auch einen gemacht, ein Digital Matuity Check von unserem Einkaufsdepartement dann kommen wir zu einem Ergebnis.

00:07:15: und das Ergebnis mag sein, dass wir jetzt vielleicht nicht die most advanced ones sind.

00:07:20: Das heißt aber nicht, dass das grundsätzlich ein schlechtes Ergebnis ist.

00:07:23: Das heißt nur, dass die Lösung, dass sich halt einen höheren Augenmerk darauf legen muss... ...dass das User-Interface zum Beispiel leicht zu verstehen ist.

00:07:31: und das sind die Sachen bei denen ich sage, das muss ich wissen.

00:07:34: also was kann ich quasi dem Mitarbeiter... Ich will nicht sagen Zumuten, aber was kann er bewältigen?

00:07:39: Und danach an dieser Qualifikation muss ich die Lösung ausrichten.

00:07:43: Aber gibt es denn den Mitarbeiter?

00:07:46: Ich weiß, bei unserem ersten Kontaktpunkt ging es dir auch so ein bisschen.

00:07:49: Da ging's um Digital Natives und die klassischen Nachwuchsfragen des Einkaufs.

00:07:54: Das macht ja eigentlich eine weitere Problemfront oder Herausforderung auf?

00:07:58: Genau!

00:07:58: Also wenn du von Digital Naves sprichst ich habe insgesamt dort drei Gruppierungen.

00:08:03: also es gibt einmal den Digital Native Mittlerweile, die neue Generation wird irgendwo der KI oder AI-Native sein.

00:08:10: Das heißt das ist die Generation, die mit diesen Tools aufwächst.

00:08:14: Das ist ganz normal!

00:08:15: Dann haben wir die Digital Immigrants.

00:08:18: da würde ich jetzt uns zu zählen.

00:08:19: also Ich bin nicht als digital native aufgewachsen und kenne mich aber mittlerweile sehr gut aus.

00:08:24: Die dritte Gruppe, die ich dann noch sehe sind die sogenannten Digital Outsiders.

00:08:28: Das sind halt die, die bis heute noch nicht gelernt haben zu prompten oder sich mit der Technologie noch nicht auseinander gesetzt haben.

00:08:36: Und diese drei Gruppen, das ist die Herausforderung dann von Führungen, die natürlich Gewinn bringt zusammenarbeiten zu lassen und halt nicht separat in silos.

00:08:45: Sondern dass muss ich als Führung schaffen, das zu orchestrieren, das zum moderieren.

00:08:50: Das ist natürlich ganz wichtig, dass die Führungskraft selber mal für sich bestimmen kann wo stehe ich eigentlich?

00:08:56: Weil wie gehe ich denn mit einem digital native?

00:08:59: und wenn ich selber noch Digital Outsider bin?

00:09:02: Da kommen wir dann ganz stark in das Führingsthema rein.

00:09:05: Ja, also dass man letztendlich wirklich gucken muss, wen habe ich denn da im Team?

00:09:09: Wie muss sich die ansprechen und einbinden und mit dieser Technologie in Verbindung bringen.

00:09:13: Also sozusagen weg von der Rasenmehrmethode eher in so eine Mitarbeiterzentrierung.

00:09:20: aber kannst du uns dann auch ein bisschen Richtung Lösungen Pragmatismus mitnehmen?

00:09:25: was gibt es dazu beachten?

00:09:26: wie gehst du vielleicht auch bei dir im team auf diese unterschiedlichen Generationen ein und vielleicht kannst darauf eingehen.

00:09:34: Ich könnte mir vorstellen, dass viele Einkaufsverantwortliche dann sagen ja ich kann doch jetzt nicht... wir sind noch nicht im Wunschkonzert und ich kann auch nicht jeden Mitarbeiter quasi einzeln irgendwie einmassieren.

00:09:44: und weil am Ende frisst der Change Effort in Zweifelsfall alle Benefits von KI auf.

00:09:51: also was sind so deine Learning's beziehungsweise?

00:09:54: Was sind so seine Empfehlungen, Lösungsansätze um eben diese Differenzierung der Generationenmitarbeiter zentriert irgendwo machbar abzubilden.

00:10:06: Also ich sehe schon, dass wir eine gewisse Diversität natürlich im Team brauchen.

00:10:10: Ich brauche die alten Hasen und auch die jungen Fixenleute.

00:10:16: Ich brauchte Diversitäten um überhaupt zu einem High Performance Team zu kommen weil jeder hat ja eine verschiedene Rolle und meine Rezept ist immer das sich mit den Mitarbeitern ganz klar diskutiere wo ich sie sehe, wie ich sie seh und welchen Beitrag Sie auch liefern können.

00:10:34: Wenn ich kurz ausholen darf wenn wir über zwei Generationen sprechen – wir haben ja einmal den Jüngeren den Digital Native – der kann das ja ein sehr guter User, er kann die Tools alle benutzen.

00:10:44: aber nur weil man ein guter user ist heißt es ja noch nicht dass man das Tool auch Gewinn bringt für das Unternehmen einsetzen kann.

00:10:51: Das ist das wo ich sage, dass das Netzwerk oder überhaupt das Verständnis meistens nicht.

00:11:00: Oftmals fehlt auch eine gewisse soziale Kompetenz und da komme ich dann dahin, da habe ich die alten Hasen, die das alles kennen also die kennen das Unternehmen seit fünfzehn zwanzig Jahren.

00:11:10: wenn ich einen IT-Request habe wissen sie mit wem ich früher sprechen muss damit ich denen auch genehmigt kriege oder dass ich überhaupt ne Chance habe.

00:11:18: Das heißt diese haben diese, ich nenne es mal Organisational Intelligence Dass die wissen wie eigentlich das Wissen von dem Jüngeren den Speed auf die Straße Krieger.

00:11:28: Die Herausforderung dabei ist, wenn nur die Älteren sich jetzt bedroht fühlen aufgrund der technologischen Revolution und sie können gar nicht so schnell folgen dann haben wir halt die Mitarbeiter in erster Linie Angst ihren Job zu verlieren.

00:11:41: Und Angst ist halt nun mal nie eine gute Triebfeder für Handlung.

00:11:45: das kennt jeder nicht.

00:11:47: Fight Freeze of Light Das sind halt die drei bewegenden Motive.

00:11:51: deswegen muss ich es schaffen die Generation zu kombinieren zu fusionieren dem Mitarbeiter der Angst hat, die Angst auch zu nehmen.

00:12:00: Die Frage kommt dann wie mache ich das?

00:12:02: Indem ich ihm erklären kann was er denn macht.

00:12:05: wenn wir jetzt mal den Agenten oder den Bot implementiert haben, der eigentlich die Arbeit durchführt, die er seit fünfzehn Jahren gut gemacht hat Dann muss sich als Führungskraft dem Mitarbeiter auch aufzeigen können Was er denn danach macht.

00:12:18: Wenn ich das nicht kann, dann kann ich auch verstehen dass der Mitarbeiter Angst hat und sich vielleicht im Wandel gegenüber versperrt.

00:12:24: Das ist ja nur eine menschliche Reaktion.

00:12:27: Hast du da konkrete Maßnahmenbeispiele oder Initiativen, wo du sagst ja ich weiß es nicht ne?

00:12:33: Ich weiß dich wirklich an der Stelle nicht.

00:12:36: Tandem aufbauen aus alt und jungen Trainingsinitiativen differenzieren also irgendwas wo man mit konkreten Maßnahmen vorschlägen den Kolleginnen und Kollegen an den Podcastgeräten empfangsgeräte ich hätte schon fast radius gesagt wie man da weiterhelfen kann.

00:12:52: Also wir haben es so gemacht, dass wir wirklich auch Tandems versuchen zu bilden.

00:12:57: Da gehören natürlich immer beide Seiten dazu.

00:13:00: also das erste ist mal Aufklärung, dass ich einem jüngeren sage wie er uns unterstützen kann warum er vielleicht den oder die ältere Mitarbeiterin braucht und das gleiche auch für den Älteren.

00:13:11: Das ist ja oftmals so.

00:13:12: Ich bin als kategorie manager etablierte Person mich dann bei einem Werkstudenten schlau zu machen.

00:13:19: das muss man auch erst einmal können Und ich kann mich selber daran erinnern, als ich angefangen habe.

00:13:24: Ich hab unseren Werkstudenten Johannes mal gefragt hey wie ist das mit diesem Prompten?

00:13:29: Ich wusste nicht was ein Prompt ist und bin dann zum Werk Studenten gegangen um zu sagen erklär mir das mal bitte!

00:13:35: Der war glücklich dass er mir etwas erklären durfte.

00:13:37: der hat natürlich ein bisschen geschmunzelt und hat gesagt hey Olli okay.

00:13:41: aber zeige ich dir Das gehört halt einfach mit dazu und das ist genau der Austausch dass die beiden direkt ins Gespräch kommen müssen Und da gehört auch dazu, dass der Ältere sich so verletzlich zeigt, was vom Jüngeren zu lernen.

00:13:55: Aber gleichzeitig kann ich dem Jüngern auch aufzeigen, was er von ihm lernen kann und deswegen sind für mich diese Tandems die sich bilden das ist für mich der richtige Weg am besten natürlich noch an einer gemeinsamen Aufgabe.

00:14:07: Ich muss aber auch sagen Das hört sich in der Theorie sehr gut an!

00:14:11: Ich habe aber auch Tandemms gehabt, ich hab Mitarbeiter gehabt wo es nicht funktioniert hat wo die Mitarbeiter nicht in der Lage waren, sage ich mal eine Stufe runterzugehen oder halt Jüngere auch nicht in einer Lage waren das einem älteren zu erklären.

00:14:24: Dann kommen wir wieder auf das Thema.

00:14:25: Ich bin guter User aber kann ich das auch jemandem erklären?

00:14:29: Das sind dann zwei Welten.

00:14:30: was war und sind noch Herausforderungen in der Umsetzung von sowas?

00:14:35: weil du selber gerade gesagt hast es hört sich jetzt erst einmal also für mich sehr schlüssig sehr naheliegend an.

00:14:41: Ich glaube trotzdem, dass da der ein oder andere, der uns zuhört und die eine oder andere sagt ja das sagst du so leicht.

00:14:48: Also kannst du da entweder noch konkreter werden was man positiv tun kann um diese Generationen-Thematik rund um KI zu gestalten?

00:14:58: Oder wo auch du Lerneffekte hattest?

00:15:00: So sage ich das habe dich grundsätzlich anders im Sinn und musste dann auch erst mal dazu lernen.

00:15:06: Gleich geht es hier weiter!

00:15:07: Hören Sie zuvor einen kurzen Hinweis unseres Partners Informationsflut, Zeitdruck, Verantwortung.

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00:15:40: mehr erfahren schweizer-online.de.

00:15:44: Und jetzt wünschen wir Ihnen weiter gute Unterhaltung und wertvolle Impulse bei Kaufkraft, dem BME Podcast.

00:16:07: Das ist

00:16:14: genau wie du sagst, also ich lerne die ganze Zeit dazu.

00:16:16: Ich weiß nicht, wie das geht!

00:16:18: Das muss sich auch mein Management erklären wenn wir neue Tools einführen dass ich nicht von vornherein weiss, dass der Business Case in zwei Jahren wirklich so positiv aussieht.

00:16:27: Es ist einfach etwas Neues zu entdecken was neues zu lernen und was für mich wichtig ist es, dass wir ins aktive Handeln kommen sowohl als Team als auch als Organisation aber auch als einzelner Mitarbeiter.

00:16:39: Ich weiß immer, dass viele sagen ich muss erst mal meine ganze Masterdata richtig haben.

00:16:43: Meistens gibt es einen Grund das wir das seit Jahren nicht gemacht haben.

00:16:47: also kann ich auch sagen wenn ich jetzt alles wenn ich so lange warten muss dann werde ich's nicht schaffen heißt also mein einer meiner slogans ist auch start before you're ready oder starten statt warten.

00:17:00: Also wir müssen wirklich ins aktive Handeln kommen.

00:17:02: Ich sage jedem, es ist nicht zu spät also der KI-Zug ist schon losgerollt aber es ist noch nicht so spät darauf aufzuspringen.

00:17:10: und was mir wichtig ist dass die Mitarbeiter jeder einzelnen Mitarbeiter wirklich für sich etwas tut um dazu zu lernen.

00:17:17: Ein anderer Spruch den ich immer wieder sage ist you cannot outsource your digital experience.

00:17:23: das kann ich halt einfach nicht outsourcen das kann mir keiner abnehmen.

00:17:27: Bildnis, also ich versuche natürlich den Mitarbeitern auch immer zu helfen.

00:17:31: Ich zeige aufzuzeigen was ich gemacht habe.

00:17:33: Ich hab aufgezeigt welche Weiterbildung ich genommen habe und welche kostenlosen Weiterbildungen.

00:17:37: Also wie bin ich da hingekommen?

00:17:38: wo ich heute stehe?

00:17:40: Und ein Gleiches was ich dazu mal benutze das ist halt die Kuchen backen.

00:17:45: Also ich sage den Leuten wie mein Rezept ist, wie habe ich meinen KI-Kuchen gebacken?

00:17:50: Wie ist der so schön aufgegangen?

00:17:52: Wie bin ich dahin gekommen?

00:17:54: Und dann passiert ein Denkfehler häufig, das gesagt wird ja okay Olli jetzt hast du uns ja dein Rezept gesagt.

00:18:00: Jetzt muss ich das nur noch nachbacken und dann sage ich genau und ich sage auch noch welche Zutaten ihr braucht aber ihr müsst immer noch backen.

00:18:08: also nur mit dem Rezept und nur mit den Zutatens werdet ihr keinen Kuchen bekommen?

00:18:13: Das ist für mich das entscheidende als Führungskraft dort auch hinzukommen zu sagen wir müssen die Leute wirklich ins Aktivieren bringen ansonsten werden wir es nicht schaffen.

00:18:23: Und was sagst du zu Kollegen, vielleicht auch dann, ne?

00:18:26: Du bist ja auch sonst viel in der Einkaufskommunität unterwegs.

00:18:30: Was sagst you zu Kollegen die also Einkaufsverantwortlichen insbesondere natürlich auch immer weiblich, die das Thema versuchen so ein bisschen zu delegieren?

00:18:38: sozusagen ich halte oben die Fäden in der Hand aber ich will mich mit den operativen Umsetzungen nicht auseinandersetzen.

00:18:46: Das dafür habe ich dann eben mein Process Excel oder Procurement Excellence Team oder irgendwie sowas.

00:18:52: wie Beurteilst du da so ein bisschen mit dem Blick nach außen geben, deine Kolleginnen und Kollegen?

00:18:58: Was würdest du da vielleicht noch gern als Impulse mitgeben.

00:19:01: Da wäre mein Impuls dass ich das früher auch versucht habe.

00:19:04: also ich wollte früher auch möglichst viel delegieren mich auf Leadership konzentrieren.

00:19:09: aber Ich brauche einen Grundverständnis von den Themen Dass sich auch meine Mitarbeiter mich respektieren können, dass meine Mitarbeiter auch sehen okay Olli hat ein Grundverständniss davon.

00:19:22: Es wird immer etwas holistischer sein aufgrund meiner Position und ich werde immer ein Team von Experten haben, die natürlich mir bei der Umsetzung behilflich sind für die auch dankbar bin.

00:19:31: Aber ich muss natürlich sicherstellen dass das sich grundsätzlich weiß wovon wir reden und dass ich grundsätzliche verstehe was eine Experte macht Und nur so schaffe ich es dann auch die Glaubwürdigkeit hinzubekommen.

00:19:44: Ich nehme das immer so wenn wir jetzt über KI sprechen Das gesagt wird ja der Hype geht schon an mir vorbei Das glaube ich auf gar keinen Fall.

00:19:51: Also KI wird bleiben und es ist für mich so, dass ich den Mitarbeiter sage schau Ich bin jemand der sich um dich kümmert mir Es ist wichtig das wir die nächsten Jahre zusammenarbeiten aber ich sehe dass wenn du jetzt eine rein operative Tätigkeit hast Denn würdest diese Position in der Form in zwei drei Jahren nicht mehr geben Wenn wir uns jetzt nicht gemeinsam bewegen wenn wir uns nicht gemeinsam entwickeln Denke ich nicht, dass sich dir in zwei-drei Jahren noch einen sicheren Job bieten kann.

00:20:19: Weil es sich einfach das Einderungsprofil ändert und das sind Gespräche die hart sind.

00:20:24: Das ist auch kein einfacher Gespräch für mich aber gerade wenn ich mich um meinen Team kümmere ist es doch meine Aufgabe als Führungskraft dieses Szenario aufzuzeigen.

00:20:33: Wenn dann der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin sagt glaube ich nicht.

00:20:37: das wird so nicht kommen.

00:20:38: Dann kann ich sagen okay Ich habe probiert ich reichte die Hand Aber du musst halt mitkommen wollen.

00:20:48: Das ist wie eine Wette.

00:20:50: Du als Mitarbeiter wettest, das ist ein Hype und der geht vorüber.

00:20:54: Ich als Vorgesetzter wette, das stimmt nicht.

00:20:57: Und jetzt können wir beide mal überlegen wer den höheren Wetteinsatz hat.

00:21:01: So versuche ich halt die Mitarbeiter ja manchmal auch mit einem Hammer darauf hinzuweisen dass sie sich bewegen müssen.

00:21:07: aber nicht weil ich ihnen etwas böses möchte sondern weil ich mich um sie kümmere brauche und es gerne sehen würde, dass wir den Weg gemeinsam weitergehen.

00:21:16: Klingt schlüssig!

00:21:16: Und wie du sagst ist es nicht... Es sind dann keine einfachen Argumente und Gespräche aber ich glaube keiner geht davon aus das KI verschwindet.

00:21:24: Ich meine zumindest die letzten Jahre hat der Speed eigentlich immer nur mehr zugenommen.

00:21:29: Und trotzdem auch da so ein bisschen noch einen Blick inside out hört man immer wieder so Sachen.

00:21:35: Ja, also einer hat es gerade schon gesagt.

00:21:37: Das kann ich noch aussitzen sozusagen das wird schon wieder vorüberziehen.

00:21:41: was ich auch öfter mal höre ist ja die anderen machen ja auch nichts.

00:21:45: Gebt man auf eine BME-Veranstaltung klingt rechts und kommt dann mit der Konsequenz raus.

00:21:52: Es gibt immer die Leuchttürme die dann quasi vorne auf der Bühne stehen aber die anderen waren ja auch nix.

00:21:58: Hast du da einen Impuls für die Kolleginnen und Kollegen die vielleicht in diese Richtung denken?

00:22:03: Grundsätzlich sehe ich es so, wenn gesagt wird okay die anderen machen sie auch nicht.

00:22:07: Das heißt ja nicht dass die andere das richtig machen.

00:22:09: Ich versuche im Prinzip meine eigene Unsicherheit abzusichern indem ich sage ok die breite Masse ist noch nicht soweit.

00:22:16: Ich kann sagen was ich für die nächsten zwei drei Jahre erwarte das würde ein Zwei-Klassen Prokument werden.

00:22:23: Ich habe in der zweiten Klasse um damit anzufangen ist das Prokulent das bisher einfach die drei Werte hatte preisqualität verfügbarkeit Und das sind die mit dem Fokus auf Savings, halt das was wir in den letzten fünfzehn-zwanzig Jahre auch wirklich gemacht haben.

00:22:39: Was auch Brot und Butter für uns ist!

00:22:41: Das bitte nicht falsch verstehen.

00:22:43: ich sage nicht dass es unwichtig wird.

00:22:44: also das wird immer Kernaufgabe des Einkaufs mit sein um die Savings zu generieren und die Materialverfügbarkeit sicherzustellen.

00:22:52: aber mit KI kommen sicherlich noch Aspekte hinzu sowas wie Resilienz Nachhaltigkeit und auch Innovationen.

00:23:01: die erste Klasse, die gerade unterwegs ist und die die KI-Tools sie die digitalen Tools richtig einsetzen kann.

00:23:08: Deswegen sehe ich für die nächsten Jahre es wird eine erster klasse Procurement geben und wenn ich in den nächsten zwei drei Jahren weiterhin zweite Klasse fahre, wird irgendwann der Punkt kommen dass sich für die erste klasse mich nicht mehr qualifiziere.

00:23:23: das heißt der Knowledge Gap wird irgendwann so groß sein meines Erachtens dass ein erster Klasse-Procurement hat, nicht mehr einstellen wird und kann.

00:23:35: Wenn ich heutzutage mit Einstellungen beschäftigt bin oder kein KI-Zertifikat sehe oder nichts damit auseinandergesetzt habe, ist das heute für mich ein No-Go.

00:23:45: Die Person werde ich nicht einstellen.

00:23:47: Das würde in den nächsten Jahren noch stärker zunehmen.

00:23:50: Und das ist einfach das was ich auch den Mitarbeitern sage.

00:23:52: Hey wir müssen dafür sorgen!

00:23:54: Du musst dafür sorgen, dass du employable bleibst Und das heißt nicht meines Erachtens, dass du weiterhin zweiter Klasse fahren kannst.

00:24:02: Wohne ich einen Schwaben und fahre relativ regelmäßig Zug?

00:24:06: Da ist so erster Klasseticket schon deutlich teurer.

00:24:09: Also von daher nächstes potenzielles Totschlagsargument wäre dann jetzt weniger auf Mitarbeiter-Ebene eher auf Einkaufsverantwortung eine Ebene.

00:24:17: irgendwie weiß nicht wo ich anfangen soll oder uns fehlen die Ressourcen.

00:24:20: Das wäre sozusagen die Analogie zur ersten Klasse.

00:24:22: also erste Klasse können wir uns nicht leisten.

00:24:25: hast Du da Tipps?

00:24:26: Einschätzung?

00:24:28: Ja, Tipps habe ich dazu.

00:24:29: Für mich ist das eine klassische Frage nach Self-Leadership – wie schaffe ich selbst mich zu organisieren?

00:24:35: Wie schaff' ich's?

00:24:35: Das ist ja diese Zweihändigkeit oder Ambiguität, wie man es auch nennen will, das Alte nicht schleifen zu lassen und das Neue zu entdecken.

00:24:43: Explore and exploit!

00:24:45: Also da gibt es so viele Begriffe für... Ich hab's einfach so, dass ich mich als Beispiel nehme….

00:24:51: Wie gesagt, ich bin neunundvierzig, ich hab ne Tochter, er hat ne Familie wenn ich es schaffe, in der Freizeit oder nebenbei mich weiterzubilden.

00:24:59: Und ich spreche dann mit einem thirty-fünfjährigen Single, der damit Probleme hat.

00:25:04: Dann sage ich okay kriege ich irgendwie nicht ganz zusammen.

00:25:07: also denn ist eine Frage nach Prioritäten und ich kenne das und das sind einfach Sachen dass es für mich auch im erster Nihilien Schutzmechanismus Wenn ich natürlich fünfzehn zwanzig Jahre lang nicht gelernt habe, mich nicht weitergebildet habe.

00:25:20: Da nehme ich das Beispiel da komme ich zum Sportscoach wenn ich halt fünfzehn Jahre lang nicht auf dem Laufband war denn tun die ersten zwei Minuten richtig weh?

00:25:29: aber es ist neurowissenschaftlich auch nachgewiesen dass sich es kann.

00:25:32: also ich kann ja selbst nach fifteen Jahren Pause wieder anfangen mich sportlich zu betätigen.

00:25:37: unser Gehirn ist in der Lage nach fünfzehnten Jahren Komfortzone auch wieder was Neues zu lernen.

00:25:42: Ist das schwer?

00:25:43: Ja, auf jeden Fall ist es schwer.

00:25:44: Tut das weh?

00:25:45: Ja natürlich tut das wehh!

00:25:47: Aber die Frage ist doch was ist denn die Alternative?

00:25:50: zu hoffen dass ich unter dem Radar noch weiter fliege Denn tut's glaube ich irgendwann mehr weh.

00:25:54: Ich bin selbst mal arbeitslos gewesen ja und dann merkt man plötzlich wenns zu spät ist Was man verpasst hat.

00:26:01: von daher Das ist mein Tipp Ja es gibt Ausreden Es ist hart aber die alternative ist für mich einfach keine Alternative.

00:26:10: Von daher muss ich da leider sagen, Jungs, da müsst ihr schon durch.

00:26:15: Das war jetzt glaube ich der Sportscoach in dir.

00:26:18: Jetzt weiß ich nicht ob wir so ein bisschen in die Zukunft gucken, ob das jetzt bei dir das Scientist beantwortet oder der Craftsman.

00:26:26: Trotzdem würde ich gerne mit dir noch wenn man dieses Thema KI und Führung sehr gut durchdacht und mit spannenden Gedanken auch gerade unterfüttert hast was sind dann die Themen in der Zukunft?

00:26:40: jetzt nicht nur KI, aber wo siehst du so die großen Entwicklungen und großen Potenziale für den Einkauf in den nächsten Jahren?

00:26:48: Also ich sehe es ganz klar so dass sich aufgrund der Digitalisierung natürlich die operativen Tätigkeiten werden immer weniger.

00:26:57: Das werden, ob man das mag oder nicht.

00:27:00: Das werden irgendwo Agenten übernehmen oder das Werden Mitarbeiter übernehmen die halt solche Agenten führen können.

00:27:06: also ich sag wenn ich ein operatives Themen von zehn Mitarbeitern habe dann brauche ich in zwei drei fünf Jahren vielleicht noch drei davon.

00:27:14: Das heißt dieses Anforderungsprofil wird sich erheblich ändern und darauf muss ich mich halt einstellen.

00:27:21: deswegen brauche Wenn ich jetzt mal von KI weggehe, es sind auch einfach Data Analytics.

00:27:27: Also ich muss wissen wie ich mit Daten umgehen kann?

00:27:30: Ich muss wissen warum ich keine Exeliste mehr habe sondern dass ich ein Span-Cube habe also das sich datenbasierte Informationen zur Verfügung gestellt bekomme und dass ich natürlich weiß welchen Daten kann ich vertrauen welche Daten kann nicht vertrauen?

00:27:46: Das ist ja... Es gibt immer noch dieses Human in the Loop Und das sind sicherlich Sachen, dass Digitalisierung Data Analytics ist.

00:27:53: Einmal sind so die Hardskills sage ich Das ist halt wichtig.

00:27:57: Das andere sind natürlich die Softskild.

00:27:59: also jeder wird mir zustimmen denke ich mal das KI hat keine Empathie wenn Ich weiß dass sich mit einem Bot verhandelt denn weiß ich das nicht mit dem bot Verhandel.

00:28:08: Also als Führungskraft empathisch zu sein Die die Mitarbeiter zu motivieren auch zu inspirieren.

00:28:16: Das sind Aufgaben, die werden auf uns Führungskräfte zukommen und noch wichtiger werden.

00:28:24: Da geht es um das Relationship-Building mit dem Lieferanten, dass ich sage wenn ich weniger operative Tätigkeiten habe und schon eine gewisse Preistransparenz habe dann kann ich mich ja wirklich um die persönliche Beziehung mit den Lieferanden kümmern, dass wenn ich mal in der Krise bin, dass sie sagen Mensch, Herr Kahle oder der Oliver von Georg Fischer Das ist immer klasse, sich mit dem auszutauschen.

00:28:45: Also wenn einer von mir Material kriegt dann bekommt es Georg Fischer und das ist die Aufgabe, die ich sehr schön finde um die wir uns kümmern können.

00:28:53: Dann können wir uns wirklich um die Beziehung kümmern weil das andere wird ja irgendwo schon transparent für uns dargestellt.

00:29:00: da brauchen wir uns ja darüber nicht mehr den Kopf zu zerbrechen.

00:29:03: Das war jetzt so der große Rundumblick.

00:29:06: haste alle Themen die du da siehst auch mit deinem Team schon adressiert.

00:29:10: oder was steht bei euch auf der Agenda?

00:29:14: Wir sind jetzt dabei.

00:29:14: auf der Agenda steht, wir implementieren eine Identity Solution.

00:29:18: Wir implementieren ein Data Analytics Tool und da ist es dann auch so dass das natürlich mit meinem Team gemacht wird, dass wir da die Experten haben.

00:29:29: Angeboten, es gibt ganz klar Schulungsprogramme die auch frei zugänglich sind bei denen ich sage wir müssen einfach da hinkommen dass wir das verstehen und das sind einfach auch die Treiber.

00:29:39: Das ist auch bei uns eine Procurement Excellence, dass wir natürlich auch unserem Department zur Verfügung stellen ja das ist das was wir aktuell sehen tools implementieren mit den Tools lernen und gleichzeitig parallel darauf bauen mit Weiterbildung einfach up to date zu bleiben was heutzutage nicht so einfach ist.

00:30:00: Wir haben es zu Anfang gesagt, no limits das ist wirklich so.

00:30:02: also ich muss auch irgendwann eine Entscheidung treffen und die Implementierung dauert bei uns auch länger als drei Wochen oder drei Monate.

00:30:10: aber irgendwann muss sich mal eine Entscheidung treffen und anfangen.

00:30:13: Super!

00:30:14: Ja sehr, sehr spannend und ich glaube daran kann man auch... Du hast viel mit griffigen Zitaten gearbeitet.

00:30:19: da gibt's diesen you talk the talk but do.

00:30:22: Und das, was du vorhin glaube ich als Empfehlungen und auch kritische Beobachtung geteilt hast ist ganz offensichtlich auch etwas, was deine Arbeit prägt.

00:30:31: Sonst würdest du diese Themen nicht so aktiv angehen?

00:30:35: Deswegen sage ich ganz herzlichen Dank dass wir beide Perspektiven abdecken konnten und noch weitere für mich sehr griffig sehr inspirierend und eben auch eine ganz spannende Perspektive eben KI nicht aus der Technologiebrille rein zu sehen sondern eben als ganz starken Impuls wie die persönliche Weiterentwicklungen von Führungskräften, aber auch Einkaufsmitarbeitenden.

00:30:56: Ich zeige ganz herzlichen Dank, Oliver Karle.

00:30:59: Danke dir Florian!

00:31:01: Vielen Dank für das Gespräch.

00:31:09: Sie hörten Kaufkraft Themen Stark Ein Podcast des BNE Musik Sascha Wild Sprecher Ingo Wassermann Eine Produktion des Bundesverband Materialwirtschaft Einkauf und Logistik eV.

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