Mittelstand zwischen Großprojekten und geopolitischer Dynamik

Shownotes

Große Programme, hohe Budgets, geopolitische Spannungen, umgesetzt wird vieles im Mittelstand. Die neue ThemenStark-Folge des BME-Podcast „Kaufkraft“ wirft einen Blick hinter die Kulissen eines technisch anspruchsvollen Zulieferers der Verteidigungsindustrie.

Zu Gast ist Philipp Hellwig, Head of Purchasing and Material Management bei der GABLER in Lübeck. Das Unternehmen fertigt hochspezialisierte U-Boot-Komponenten in Einzelfertigung, vom Neubau bis zum Refit. In einem Umfeld aus technologischer Komplexität, steigenden Anforderungen und geopolitischer Dynamik zeigt die Folge, wie sich ein Mittelständler strategisch neu aufstellt.

Hellwig berichtet von seinem Weg vom Einstieg 2009 bis zur heutigen Gesamtverantwortung für Einkauf, Lager und Qualitätssicherung und vom tiefgreifenden Wandel im Einkauf. Nach Restrukturierung und verstärkter Fremdvergabe galt es, neue Lieferketten aufzubauen, Risiken abzusichern und Wachstum zu ermöglichen. Deutlich wird: Der Einkauf ist heute strategischer Gestalter. Statt Spezifikationen nur weiterzugeben, setzt Gabler auf echte Lieferantenbefähigung mit technischer Unterstützung vor Ort, angepassten Zeichnungen und engem Austausch. Partnerschaft wird zum Erfolgsfaktor.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die konsequente Datennutzung: gebündelte Informationen, eigene Kennzahlenlogik und Transparenz auf Knopfdruck. Ziel ist es, Risiken früh zu erkennen, Warengruppen strategisch zu steuern und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Die Episode zeigt, welche Stärken der Mittelstand ausspielen kann - Geschwindigkeit, kurze Wege und enge Lieferantenbeziehungen und wie strategische Weiterentwicklung Resilienz und Wachstum ermöglicht.

Wer wissen möchte, wie Einkauf in einem sicherheitskritischen Umfeld zum Wachstumstreiber wird, sollte unbedingt reinhören. 🎧

Transkript anzeigen

00:00:01: Themen stark, aufbauend.

00:00:03: Auf-Kaufkraft der Entscheidertalk beleuchten wir ein Schwerpunkt Thema über mehrere Folgen.

00:00:09: Praxisnah, fokussiert und mit echten Einblicken aus der Praxis – für alle die wissen wollen was den Einkauf wirklich antreibt!

00:00:19: Los geht's mit dem Themenschwerpunkt Sicherheit & Verteidigung.

00:00:26: Dieser Podcast wird ihn präsentiert in Kooperation Mit Schweizer Fachinformationen Der Plattform Für Professionelles Wissen.

00:00:34: Wie Sie den Einkauf von Informationen optimieren, erfahren sie auf www.unternehmenswissen.de.

00:00:41: Wir hören

00:00:42: uns!

00:00:47: Liebe Einkaufsinteressierte herzlich willkommen zu einer weiteren Themenstarke Ausgabe des BME Podcast in der wir wieder tiefer gehen.

00:00:55: Diese Folge vom Themenstark dem Kanal von Kaufkraft dreht sich rund um das aktuelle Schwerpunkt Thema Sicherheit und Verteidigung also an der Branche sich die aktuellen Relevante kaum sein könnte.

00:01:06: Im Fokus steht heute die Perspektive der mittelständischen Unternehmen in diesem Industrie-Spike.

00:01:10: Mein Name ist Florian Kleemann, ich bin Professor für Supply Chain Management an der Hochschule München.

00:01:16: Einkaufsfragen beschäftigen mich seit über fünfundzwanzig Jahren und ich freue mich wieder mit ihnen abtauchen zu können!

00:01:22: Das ist heute übrigens weniger Wortwitz als sonst denn unser heutiger Gast arbeitet in einem Unternehmen das Zulieferer für die Herstellung von O-Botenis Herr Philipp Hellwig, Einkaufsliter bei der Gabler Maschinenbau GmbH.

00:01:35: Ich sage herzlich willkommen.

00:01:36: Hallo und vielen Dank für die Einladung, ich freue mich aufs Gespräch!

00:01:39: Sehr sehr gerne, ich habe es gerade schon angedeutet wir bewegen uns wieder einmal im Feld Rüstungsindustrie aber heute zum einen mit einer persönlichen Perspektive auf den Wandel wie sich da das Wachstum der Branche oder Veränderungen konkret auswirkt und das Ganze auch mal bewusst aus der Perspektiv des Mittelstandes.

00:01:59: Seit Jahrzehnte im Jahr ist das Projekt Wertnetzwerke des Bundeswirtschaftsministeriums und dementsprechend freuen wir uns umso mehr auf Ihre Perspektive.

00:02:11: Aber ich habe eigentlich auch gesagt, es kommt eine ganz persönliche Perspektiv auf den Wandel.

00:02:16: Insofern freue an der Stelle erst mal Sie, Herr Helwig, kennen zu lernen.

00:02:20: Vielleicht können sie eben auch tatsächlich schon ein bisschen Ihren Lebenslauf so skizzieren in diesen Wandel einzubetten?

00:02:27: Ja

00:02:27: vielen Dank!

00:02:28: Mein Name ist Philipp Helwig und ich bin bei uns bei der Gabler Maschinenbauer GmbH die Leitung Materialwirtschaft nennen wir es.

00:02:35: Ich bin seit dem Jahr zwei Tausend Neun bei Gabler und seit dem Jahre zwei Taussend Dreizehn Einkauf gekommen klein gestartet einem Studium zwischendurch letztendlich neben der Arbeit bin dann in diese aktuelle Position gekommen und verantworte den Bereich des Einkaufs, des Lagers und auch der Qualitätssicherung bei uns im

00:02:56: Haus.

00:02:57: Na, das ist ja ein schönes Paket.

00:02:58: Jetzt hatten wir auch im Vorfeld schon drüber gesprochen.

00:03:01: Gabler kenne ich aus dem Wissenschaftsumfeld als ehemaligen Verlag bzw.

00:03:06: aktiven Verlag als Springer Gabler.

00:03:08: Das ist aber nicht ihr Unternehmen.

00:03:09: Sonst wären wir jetzt mit dem Podcast hier in der völlig falschen Richtung unterwegs.

00:03:13: Vielleicht können Sie uns noch ein paar Eckdaten zum Unternehmen zu den Produkten sagen damit auch unsere Zuhörerinnen und Zählern das entsprechend einordnen können?

00:03:22: Ja, gerne.

00:03:25: Wir sitzen in Lübeck schon seit immer.

00:03:28: Seit es uns gibt, sind wir hier bei der Standorte und beschäftigen uns in der Hauptsache mit U-Boot Komponenten, die wir bauen.

00:03:38: Das sind unter anderem Ausfahrgeräte für U-Boote als im Endeffekt der Träger zum Beispiel für das Seerohr oder an der Antennenmast, alles was letztendlich ein Sensor an die Wasseroberfläche befördert über den U-Boot-Turm wird bei uns hier produziert.

00:03:52: Wir produzieren die Antriebe für die Ruderanlagen von einem U-Boot oder auch die Land und Ladeanschlüsse also die klassische Steckdose des U Bootes zum Beispiel um die Batterien zu laden.

00:04:04: das ist auch ein Teil unseres Geschäfts.

00:04:06: wir beschäftigen uns natürlich mit Neubau in vielen Dingen, haben aber auch einen großen Bereich der Wiederaufbereitung nenn ich es mal.

00:04:14: Wir nennen es Refit.

00:04:15: tatsächlich also alles gebrauchte Geräte kommen zu uns werden komplett zerlegt und werden dann wieder fit gemacht frisch gemacht Dichtungen werden getauscht etc.

00:04:26: Und letztendlich wieder frisch lackiert dem Kunden zur Verfügung gestellt für die weitere Nutzungsdauer.

00:04:33: und ein weiter großer Teil ist natürlich Ersatzteilgeschäft dann auch noch für die ganzen Geräte.

00:04:38: Wir sind im Grunde kein Serienfertiger, wir sind eine klassische Einzelfertigung und wir machen Tailor-Made Produkte für die Kunden schon fast in Manufaktur krackt.

00:04:50: da sage ich mal viel einzelstück zahlen und immer genau zugeschnitten auf den Kunden das ist unser Geschäft.

00:04:56: Also erstes Kompliment, das ich formulieren darf.

00:04:58: Refit klingt auf jeden Fall viel attraktiver als Wiederaufbereitung.

00:05:03: Ja!

00:05:04: Auf jeden Fall aber Spaß beiseite.

00:05:06: Wir haben ja gesagt wir stellen das Thema Wandel in den Mittelpunkt und ich glaube bei der Industrie passt es auch sehr gut.

00:05:13: spannend bei ihnen ist dass sie eben einerseits noch relativ jung sind, andererseits relativ lang schon im Unternehmen sind damit auch die Branche und auch die Entwicklung der Branche relativ gut nachspüren bzw.

00:05:25: nach erleben können, nach erzählen können.

00:05:28: auch.

00:05:28: und von daher vielleicht gehen Sie auf den gerade sehr kurz skizzierten Karriereweg nochmal ein bisschen ein spielen so ein bisschen Ping-Pong mit der persönlichen Entwicklung der Entwicklung des Unternehmens und der Entwicklung das Einkaufs warum wir uns natürlich heute auch schwerpunktmäßig austauschen wollen.

00:05:43: Ja gerne.

00:05:44: Im Grunde bin ich jetzt, als meine Person gestartet, als Industriekaufmann in dem Jahr zwei Tausend Neun bei Gabler.

00:05:51: letztendlich habe da klassischerweise meine Ausbildung durchlaufen in allen Bereichen und bin letztendling angetreten die kaufmännischen Themen und die technischen Themen mal zu kombinieren.

00:06:03: das ist bei Gablern eine schöne Sache hier.

00:06:05: Das hat mir sehr gut gefallen.

00:06:06: Ich bin dann mit meiner Ausbildung fertig gewesen im Januar und bin im Februar gleich in das Sommersemester eingestiegen im Fernstudium tatsächlich an der Hochschule Wismar, Fachhochschule Wisma.

00:06:17: Hab dort dann Diplombetriebswirtschaft studiert, hab aber immer wieder im Einkauf gearbeitet.

00:06:22: Es war reinen Berufsbegleitend also letztendlich bis früh nachmittag gearbeitet und am Nachmittag sehr noch schnell ein Schreibtisch restlichen Klausuren vorbereitet oder Hausarbeiten, was es nicht alles gab.

00:06:35: Und dort habe ich auch im Einkauf meiner Warngruppen eben dann ganz normal verantwortet.

00:06:41: und letztendlich ging es immer ein Stück weiter bei Gabler.

00:06:45: die Anforderungen an den Einkaufstiegen mit der Zeit.

00:06:48: Wir hatten bei der Gabler Maschinenbau GmbH-Karate in Eigentümer wechseln.

00:06:53: Tatsächlich wir sind zu der Posseel Gmbh gewechselt oder wurden wir hinverkauft.

00:07:00: Und dort, das ist ein langefristiger Investor aus Lübeck tatsächlich der uns begleitet hat und auch schon noch immer begleitete.

00:07:09: Dort kam natürlich insofern bisschen Wandel in die Firma.

00:07:14: Es wurden immer wieder spannende Themen, die man übernommen hat und unter anderem eben den ganzen drehen Fräßbereich.

00:07:19: Da kommen wir später noch zu, der da letztendlich bei mir lag.

00:07:23: Inzwischen kamen die stellvertretenden Eikaufsleitung dann im Endeffekt auf mich zu.

00:07:27: Die habe ich übernomm... Und die in den Wohlverdienste Rente.

00:07:30: mit dem Weggang meines Vorgänges hat sich über die Jahre immer wieder ein Stück verändert.

00:07:41: Vielleicht können wir das noch so ein bisschen in den größeren Kontext hängen, Also ich muss ehrlich sagen im Vorfeld, also haben wir auch schon darüber gesprochen.

00:07:49: Kann dich das Unternehmen nicht?

00:07:51: Man kennt so die großen Namen der Branche, kennt man vielleicht noch.

00:07:54: gleichzeitig hatte ja Rüstungen lange für viele ein bisschen auf Süddeutsch gesagt geschmeckle und will heute versuchen den Begriff Zeitenwende nicht ständig zu verwenden Und trotzdem drängt er sich natürlich auch.

00:08:09: Vielleicht können sie da auch so'n bisschen Ja, ihr erleben der Branche auch so in den letzten ja dann gut fünfzehn Jahren reflektieren.

00:08:17: Im Grunde kann man es ganz gut auf Gabler unterbrechen.

00:08:19: wir sind eigentlich immer recht unterm Radar geflogen mit unserer Firma.

00:08:24: tatsächlich und wir haben immer gutes gute gutes Geschäft gehabt tatsächlich haben viel mit mit Werften zusammen gearbeitet und hatten immer eine auch eine recht ganz gute Auslastung an der Stelle.

00:08:37: Insofern war das immer ein gutes Geschäft, es war aber wie gesagt immer sehr unterm Radar.

00:08:42: und mit den Änderungen der letzten Jahre ist der Fokus natürlich ganz anders plötzlich auf uns auch gekommen.

00:08:50: Und auch wir haben uns in die Richtung entwickelt haben das Ganze dann ein wenig noch mehr fokussiert um auch gerade das Thema Marketing nochmal ganz anders aufgebaut und auch die Themen rund um das Personalmarketing auch nochmal stärker aufgebaut um einfach dort auch Fachkräfte zu bekommen, weil uns kannte man einfach gar nicht.

00:09:12: Also dass die Firma Gabler war dadurch das wir unter dem Radar flogen einfach für Fachkräften eben ein Geheimtipp nenn ich's mal.

00:09:22: Fast so gut wie Refit oder?

00:09:24: Ja genau richtig ja.

00:09:26: und es war letztendlich ein Geheimtipp.

00:09:28: und ja das kann man so sagen unsere Kunden.

00:09:33: Wir kannten uns schon immer als zuverlässigen Partner an der Stelle und haben uns auch geschätzt, aber es war eben sehr unbekannt einfach.

00:09:40: Und das hat sich die letzten Jahre dann doch noch mal geändert.

00:09:43: Das muss man ganz klar sagen.

00:09:45: Wie war das bei Ihnen?

00:09:46: Als Sie das erste Mal auf Gabler aufmerksam geworden sind, war Ihnen das Thema Rüstung damals bewusst oder irgendwie gesagt war's für sie sensibel oder waren sie ein guter Arbeitgeber?

00:09:58: spannende Themen

00:09:59: Also mich hat tatsächlich im großen Fokus des Thema Kaufmanagement-Tätigkeiten mit Technik interessiert und das habe ich hier einfach gefunden.

00:10:06: Und das war ein großer Beweggrund, die Firma Gabler dann dort auch weiter beschäftigt zu sein an der Stelle.

00:10:14: Die

00:10:15: Ausrichtung Richtung Rüstung war jetzt nicht immer das große Thema für mich an der Stelle.

00:10:21: Geht ja auch nicht drum... Sie zu einer Rechtfertigung zu drängen, sondern einfach so ein bisschen in den Spiegel zu gucken.

00:10:27: Weil wie gesagt für manche Menschen ist das Thema sensibel bzw.

00:10:31: es hätte ja auch eine Zeitenwende sozusagen gar nicht gebraucht.

00:10:36: Jetzt haben sie gesagt persönlicher Weg... ein bisschen nachgezeichnet das Unternehmen auch in der Entwicklung.

00:10:43: Wir wollen ja auch über Einkauf sprechen, also vielleicht können Sie uns da mal so'n Stück weit abholen, Sie sagen ja sie sind eigentlich von Anfang an Ihrer Karriere zumindest mit dabei haben deswegen auch da die Veränderung mitgemacht, vielleicht können sie uns da auch so eine kleine Zeitreise Einkauf bei Gabler mitnehmen.

00:11:00: Ja gestartet letztendlich sind wir im Einkauf oder ich gestartet am Einkauf als klassische Bestellabteilung dort eben da gerade das Thema der vorgegebenen Bedarfe letztendlich auch aus der Konstruktion.

00:11:11: lieferanten wurden oft häufig festgelegt und haben dann dadurch letztendling nur etwas bestellen notwendig gemacht.

00:11:19: Und das sind die Themen, da kommen wir her.

00:11:21: In den Jahren im Jahr ist es bei Gabler Maschinenbau eine Restrukturierung letztendlichen, die einen großen Einfluss auf den Einkauf hatte.

00:11:30: Wir haben ein Großteil unserer Fertigung geschlossen haben immer noch eine sehr gute und aber eine sehr kleine Fertigung in Haus.

00:11:40: Jedoch den Großteil hat man dann ab twenty-oneundzwanzig eben rausgegeben, wir hatten auch an zwanzig zwanziger Grund der Restrukturierung letztendlich einen starken Umsalzeinbruch durch einfach ein Abarbeiten von bereits erledigten Großprojekten die fertig waren und wenig Neugeschäft an dieser Stelle.

00:12:00: damals war Der Vertriebsfokus auch noch ganz stark auf.

00:12:03: dem Neugier-Bau-Geschäft sieht jetzt ein bisschen anders aus.

00:12:06: Und daraus erwuchs letztendlich im Jahr die Notwendigkeit, dass wir Lieferketten im deutschen Raum endlich aufbauen mussten für den gesamten Bereich der Drehenfreesteile.

00:12:17: Das habe ich damals verantwortet tatsächlich diesen Aufbau und wir haben von Null angefangen mit ganz kleinen Teilen angefangen.

00:12:28: jetzt stand heute bei sehr großen Bauteilen sind, die wir letztendlich komplexen Teilen die wir fertigen müssen extern.

00:12:34: Und insofern hat da der einkaufen stark einen Wandel einfach genommen von einer klassischen Bestellabteilung zum strategisch wichtigen Partner in der Organisation, der letztendlichen die Kernkomponenten der einzelnen Ausfallgeräte und auch anderen Teile eben extern beschafft und damit eben großem Beitrag leistet.

00:12:53: Jetzt haben wir auch gehört dass eben diese Veränderung dieser Boost, ich sage ein letztes Mal Zeitenwende ja nicht nur die Branche in anderes Licht gerückt hat sondern auch die Lieferketten natürlich irgendwie stark unter Druck gesetzt hat.

00:13:05: In einem vielleicht auch einer Phase wo sie sich gerade buchstäblich von Corona erholt haben.

00:13:11: Vielleicht können wir aber da noch ein bisschen erst mal raus zum.

00:13:14: Die meisten Leute kennen wahrscheinlich die großen Unternehmen der Branche, die ja jetzt auch stark in den Presse auch vertreten sind.

00:13:23: Manchmal auch quasi als Heilsbringer der deutschen Industrie.

00:13:27: Mittelständische Perspektive geht dabei finde ich immer so ein bisschen verloren.

00:13:30: vielleicht können Sie dann einen Blick reingeben welche Rolle spielt die mittelständische Rüstungsindustrie vor welchen Herausforderungen steht sie und dann springen wir natürlich wieder runter sozusagen in die Einkaufsperspektive darauf.

00:13:45: Am Grunde der Mittelstand nehme ich zumindest wahr als ein bisschen das Rückgrat der Großkonzerne an der Stelle, wir sind häufig die Zulieferer an der Stelle gar für die großen, letztendlich die großen Produkte, die die Großkonzerne produzieren, also auch bei uns und aus dem Grund sind wir aus meiner Sicht eben häufiger Effizienztreiber.

00:14:08: sehr kurze Wege hier in unseren, den mittelständischen Betrieben.

00:14:12: Kurzentscheidungswege und von der Seite her ist das Optimierung und sowas immer schneller gemacht als in Großkonzernen zum Beispiel.

00:14:20: Und daher sehe ich uns immer als Effizienztreiber einfach an der Stelle.

00:14:27: So würde ich das mal betiteln.

00:14:31: Wenn wir jetzt, wie gesagt von den großen Abspringen die natürlich immer sagen ja das Wachstum jetzt abzubilden.

00:14:36: Die Lieferketten müssten mitwachsen tun es aber nur bedingt inwieweit sind sie davon sowohl auf Abseits Seite aber dann konkret auch auf Einkaufsseite betroffen?

00:14:46: Also wir merken in gewissen Bereichen tatsächlich dass es Engpässe gibt.

00:14:52: Lieferzeiten steigen einfach an der Stelle weil wir plötzlich einen erhöhten Bedarf an gewisse Produkten haben und die Lieferanten teilweise gar nicht in der Lage sind diese Masse in der kurzen Zeit dann auch zu liefern.

00:15:06: Allerdings behindert uns das Stand heute noch nicht so stark wie es vielleicht andere Unternehmen letztendlich denn behindert, weil wir doch mit unserem Nischenprodukt sehr spezialisierte Lieferanten haben die wir seit langem kennen und dort eben auch den entsprechend Gehör finden was ein großer Vorteil ist.

00:15:27: Es ist manchmal sogar so, dass die die Abschwächung der Wirtschaft, die aktuell stattfindet und sogar eher in die Karten spielt.

00:15:33: Dass man eben dort freie Kapazitäten findet und dort eben die Möglichkeit hat sich dann auch zu etablieren.

00:15:40: Oftmals auch bei Unternehmen wo vielleicht vor fünf Jahren sechs jahren jemand gesagt hätte Einzelfertigung oh das ist ja gar nicht so mein Ding Komm mal ab wieder wenn du hundert Stück hast.

00:15:49: So und das sind eben die Sachen die wir jetzt als Veränderungen im Einkauf wahrnehmen.

00:15:54: von der Seite ist es eigentlich eine Eine recht gute Entwicklung.

00:15:58: Auf der anderen Seite, jedoch werden wir dann eben hochlaufen und das wird bei uns vermutlich in den nächsten Jahren deutlich ansteigen.

00:16:07: Wird es natürlich spannend für die Lieferketten auf jeden Fall?

00:16:11: Deswegen, das klang jetzt erstaunlich positiv wenn Sie eine Liste machen müssten von Herausforderungen für den Einkauf also mittelfristig Kapazität.

00:16:22: was sind noch so die Themen mit denen sie sich immer sozusagen da herumschlagen müssen?

00:16:26: Gleich geht es hier weiter.

00:16:28: Hören Sie zuvor einen kurzen Hinweis unseres Partners!

00:17:00: Bis zu fünfzig Millionen Produkte, unterschiedliche Lizenzmodelle und laufende Preisveränderungen machen die Informationsbeschaffung zur echten Herausforderung.

00:17:10: Die Lösung?

00:17:11: Ein starker Partner!

00:17:12: Eine zentrale Plattform und ein klar strukturierter Prozess.

00:17:16: Wie das in der Praxis aussieht erfahren Sie auf www.unternehmenswissen.de Jetzt entdecken wie einfach professionelles Informationsmanagement sein kann mit Schweizer Fachinformationen.

00:17:30: Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude beim Hören.

00:17:38: Wenn Sie eine Liste machen, müssten von Herausforderungen für den Einkauf also mittelfristig Kapazität was sind noch so die Themen mit denen sie sich immer sozusagen da herumschlagen müssen?

00:17:51: Im Grundsatz ist es tatsächlich dass wir wir sind ja nun recht kleine Organisationen das darf man immer nicht vergessen.

00:17:57: und da Natürlich das Thema, dass in kurzer Zeit recht viel auf uns zukommen könnte.

00:18:03: Und da ist eine effiziente Abarbeitung eine relativ große Herausforderung und wir befinden uns bei uns mit dem Einkauf, dass es bei uns eben keinen getrennten Einkauf zwischen strategischem Operativ gibt.

00:18:16: Bei uns macht eben aufgrund der Größe jeder alles.

00:18:20: Da ist natürlich die Herausforderung, die operativen Prozesse möglichst klein zu halten und sich auch wieder auf strategische Themen zu konzentrieren, um den Wachstum eben zu garantieren.

00:18:31: Insofern gerade wenn wir Wachsstum haben und Geschwindigkeit aufnehmen müssen, dann müssen wir unsere Risiken kennen in der Lieferkette und strategisch handeln und das ist natürlich eine große Herausforderung die wir haben.

00:18:43: Zudem kommt es häufig vor dass eben die Anfragen der Kunden so schnell und so auffangreich sind, dass selbst die gesamte Organisation auf jeden Fall immer Gas geben muss von Konstruktionen, Entwicklungen bis hin letztendlich zur Lieferung und Produktion des Bauteils.

00:18:59: Das betrifft nicht nur den Eikopf sondern die gesamte Organisation tatsächlich Und da ist natürlich das Thema kürzere Lieferzeiten eine schnelle Umsetzung immer noch eine große Herausforderung mit der wir denn umgehen müssen.

00:19:11: zudem Natürlich das Thema Second Source also gerade Monopolisten letztendling durch weitere Lieferanten eben das Risiko zu minimieren und dann auch die Lieferkette breiter aufzustellen.

00:19:25: Das ist ein großes Thema.

00:19:28: Zudem kommt dazu, dass unsere Kunden häufig Forderungen stellen in Richtung der lokalen Beschaffung im

00:19:37: Land?

00:19:38: Also bei internationalen

00:19:41: Rüstungsgeschäften ist es tatsächlich so, dass eben großer Anteil von der Wertschöpfung im Land stattfinden soll.

00:19:48: und das betrifft natürlich den Einkauf insbesondere weil wir mit der Aufgabe dann eben betraut sind, die Lieferketten in den Lernungen aufzubauen.

00:19:56: Und das sind Themen, die in den nächsten Jahren auf und zukommen werden, die doch eine starke Herausforderung sind.

00:20:02: Jetzt habe ich es ein bisschen gekitzelt und dann kam noch eine ganze Liste von Herausforderungen.

00:20:06: Es klingt auf jeden Fall nach viel Arbeit!

00:20:11: Was haben Sie im Einkauf unternommen?

00:20:14: um dem beizukommen.

00:20:16: Sie hatten ja gerade schon gesagt, sie haben vor Jahren schon auf einen relativ hohen Fremdbezugsanteil umgestellt und das bedeutet ja normalerweise auch für den Einkauf eine Menge Arbeit.

00:20:25: aber auch perspektivisch haben sie ja ganz offensichtlich im Blick.

00:20:28: von daher wie haben sie ihre Organisationen darauf vorbereitet?

00:20:34: Wie bereiten sie sich vor bzw was arbeiten sie aus gewappnet zu sein.

00:20:41: Ich weiß nicht, ob wir jetzt... ich will nicht die Metaphern überstrapazieren!

00:20:45: Die

00:20:45: machen Maritimen-Metapern nicht überstrappatieren.

00:20:49: Nein im Grunde ist es der der Fokus auf klassisch bei an der Stelle statt Make ist eben das eine Faktor natürlich um das Wachstum letztendlich zu generieren weil man nach außen hin grundsätzlich erst mal unendlich wachsen kann.

00:21:05: Das ist ein Thema sind dabei letztendlich die Konstruktion stark zu vereinfachen, um auch die Produkte besser beschaffbar zu machen.

00:21:13: Um sie wirklich auf die Lieferanten auszurichten und vielleicht auch auf eine Beschaffung in einem Kundenland letztendlichen auszurichen wo der Technologiegrad nicht so hoch ist wie es in Deutschland wäre.

00:21:28: Wir beschäftigen uns gerade ganz stark damit mit Daten.

00:21:32: Wir haben die letzten Jahre unheimlich viele Daten gesammelt und haben sie wenig genutzt.

00:21:39: Klassische Lieferantenbewertung hat man mal gemacht, klar!

00:21:43: Aber im Endeffekt der Datenutzung die wir jetzt machen und in den nächsten Jahren machen ist einfach eine ganz andere.

00:21:51: Das ist ein großer Faktor.

00:21:54: Wir wollen versuchen durch diese Datenutzungen eben diesen ganzen blinden Flecken aufzudecken Und insbesondere im Bereich der Risikominimierung, Risikopu-Urteilung innerhalb der Lieferkette durch Warngruppenauswertungen.

00:22:07: Letztendlich Einteilungenwarngruppe, Auswertungswarnwarn-Gruppen und dort eben Verteilung der Liefferanten nochmal ganz stark auf die Risikoperurteilung gehen.

00:22:18: Zudem ist es häufig, was ich schon sagte ein Thema, die operativen Prozesse so stark zu optimieren dass man eben mehr Masse mit der gleichen Anzahl dann eben durchbringen kann.

00:22:29: Deswegen muss man die Prozesse ganz stark vereinfachen und wir prüfen aktuell das Thema E-Procurement ganz stark für die ganzen indirekten Bedarfe.

00:22:39: Solche Themen sind gerade dabei, wo wir Projekt laufen haben, wo uns anschauen ob das ein Thema für uns sein kann um da auch noch mal operativen Aufwand aus dem Bereich raus zu nehmen und den Service auch für die Bedarfsabteilungen letztendlich nochmal zu steigern.

00:22:56: Das sind so die Themen mit denen wir uns beschäftigen, wo wir versuchen Lösungen zu erarbeiten um dann auch der Menge letztendlich herzuwerden.

00:23:04: Ja auch da keine kurze Liste aber das ist ja auch gut und am Ende natürlich auch die Aufgabe von uns im Einkauf eben dieses Wachstum auch mit abzubilden.

00:23:14: vielleicht können Sie gerne auch an einem Beispiel noch ein bisschen mal in Diebtat machen Das war so ein Thema, da haben wir uns mal ein bisschen eingekraben.

00:23:23: Also einen vertieften Einblick geben aber vielleicht auch darauf einzugehen.

00:23:26: okay also Wir sind dran oder wir haben das umgesetzt Aber Da und Da Und Da Haben Haben wir uns dann doch schwer getan bzw stehen wir dann einfach in der Umsetzung noch vor Herausforderung.

00:23:36: Ja gerne also im Grunde Gerade dass Thema Befähigung von Lieferanten und Aufbau dieser neuen Lieferkette Im Bereich bei ist einfach Dass wir wir haben zum Beispiel Ganz stark darauf gesetzt Kollegen zu den Lieferanten zu schicken, die die Produktion der Bauteile kennen.

00:23:54: Wir haben die Lieferanden wirklich am Produkt befähigt, die Teile zu produzieren, haben Leute dorthin geschickt und haben denn eben unter Umständen-Zeichnungsanpassungen vorgenommen nochmal konkret offen Lieferant zugeschnitten als wir sind sehr stark auf die Liefernnten eingegangen um eben auch die Befehlung zu machen.

00:24:14: Die haben natürlich das ganze Thema audit noch mal verstärkt einfach um nochmal die Risiken dort auch zu erkennen und rauszunehmen.

00:24:23: Also da insbesondere dieses Mini-Projektmanagement, sage ich mal, dauert im Einkauf für einzelne Produkte durchgeführt und das hat dafür gesorgt dass wir eben auch die Teile die wir sonst intern produziert haben gut extern machen konnten.

00:24:37: Ja aber finde ich eine spannende Perspektive.

00:24:39: wenn ich da kurz rein geretschen darf ne?

00:24:42: Weil sonst habe ich manchmal das Gefühl als Lieferantmanagement oft daraus besteht zu sagen Da Spezifikation, man wirft es über einen Zaun ein gutes Stück weit und sagt dann ja die Lieferant ist dafür da.

00:24:55: Dafür beauftrage ich ihn ja dass er sich damit mit dem Thema auskennt und gleichzeitig bei Qualitätsproblemen oder sonstigen Problemen die dann auftreten relativ schnell sagt naja ich habe euch doch gesagt was ihr machen müsst aber dann wie sie eben gerade sagen so ganz konkret wirklich vor Ort mit den Lieferanten also buchstäblich Hand in Hand zu arbeiten scheint ja dann ganz wichtiger Impuls zu sein, dass eben Lieferantmanagement kein Selbstläufer ist sondern wirklich dann gemeinschaftlich passieren muss.

00:25:21: Das ist das Einzige wie man diese komplexen Produkte eben auch dann externherstellbar macht, dass es einfach ein großer Geschwindigkeitstreiber an der Stelle auch um damit dann eben auch das Ganze nicht ausadet, der Lieferanz sich verfährt an einer Stelle oder sowas anderen richten.

00:25:37: und das ist einfach das konkrete Ansprechpartner da vor Ort zu haben, am Telefon zu haben.

00:25:42: Per Teams zu haben schnell mal auf die Zeichnung zu

00:25:45: gucken.

00:25:46: das sind sie die Themen die wir da verfolgen und die sehr erfolgreich sind für uns an der Stelle unser erklärungsbedürftiges Produkt dann auch woanders herstellen lassen zu können.

00:25:56: Ein anderes Thema zum Beispiel was ich sagte was wir verfolgt haben ist das Thema Datenauswertung.

00:26:02: Wir hatten recht viele Daten.

00:26:03: wir haben sie letztendlich überall liegen gehabt.

00:26:05: wir haben jetzt angefangen sie zusammen zu zentralisieren, sie letztendlich an einer Stelle bereitzustellen und haben darauf dann recht ungewöhnlichen Ansatz gewählt.

00:26:16: Wir haben unsere eigene letztendliche Kennzahlen welter drauf gelegt mit eigen programmierter Software und konnten dadurch innerhalb von kurzer Zeit recht gute Daten visualisieren und die blinden Flecken erkennen.

00:26:31: Das ist ein großer Vorteil um da nochmal schnell und effizient an die Zahlen heranzukommen.

00:26:40: Und sie auch tatsächlich den Einkäufern, in dem Fall auf einem Tablett zu servieren.

00:26:45: Letztendlich muss nicht lange suchen, er drückt drauf auf den Knopf und hat letztendlich die Daten sofort verfügbar, muss nicht groß noch Tabellen zusammenbauen.

00:26:53: Das sind die Themen, die eben da schon wirklich helfen.

00:26:56: Und das Gleiche werden wir jetzt mit dem Warengruppenmanagement nochmal aufbauen an der Stelle und nochmal ganz tief in die Warengrupen einsteigen.

00:27:04: Klasse!

00:27:05: Eigentlich auch eine gute Überleitung, weil meine nächste Frage wäre gewesen und ist letztendlich auch – jetzt haben wir gesagt, wir haben bewusst ne mittelständische Perspektive eingenommen.

00:27:14: Auch ein bisschen natürlich den Fokus auf das Thema Rüstung gelegt, wo dann einfach auf Grundwahrnehmungen aber auch Sicherheitsbestimmung, Qualität usw.

00:27:21: hohe Anforderungen bestehen?

00:27:23: Was können aus ihrer Sicht andere Branchen oder Unternehmensgrößen von Ihnen, von Ihrer Veränderung lernen?

00:27:31: fangen jetzt mal an, meine eigene Frage zu beantworten.

00:27:33: Das Thema Daten beschäftigt natürlich auch Großunternehmen aber wo sehen Sie sonst so?

00:27:37: Wo sagen das ist typisch Mittelstand.

00:27:40: Aber bei anderen Sachen da können Großunternehmens vielleicht auch von uns lernen.

00:27:45: Vielleicht können sie sich aus sozusagen was von den Großunternehmern ihren Kunden wünschen wo sie sagen ja das könnte man doch noch anders machen.

00:27:52: Also im Grunde sehe ich immer den Vorteil und unsere Organisation in der hohen Geschwindigkeit weil wir nicht noch zehn oder andere Leute befragen müssen, um etwas umzusetzen.

00:28:02: Wir tun es einfach und haben da eben eine recht hohe Geschwindigkeit.

00:28:06: Ich sage dieses Kennzahlensystem was wir aufgebaut haben das hat einen Monat gedauert dann waren wir da.

00:28:10: Das sind einfach Sachen die woanders ein halbes Jahr dauert allein das überhaupt anzubinden oder sonst solche Themen zu machen.

00:28:16: Wir haben kurze Entscheidungswege.

00:28:18: wenn wir was wollen dann machen wir's und wir haben als Einkauf immer ein Ohr beim Lieferanten.

00:28:24: Der Lieferant hat immer einen Ansprechpartner, der wechselt auch nicht ständig.

00:28:28: Wir haben tatsächlich... Da ist regelmäßig bei dem Lieferanten.

00:28:32: wir vermitteln in die Konstruktion herein sogar also wenn das sein muss um Themen zu klären Also da einfach nochmal den lieferanten partnerschaftlich zu betreuen.

00:28:42: Das ist wirklich ein ganz großes Thema für uns und da sehen wir den Vorteil an unserer Organisation.

00:28:49: Was mal von den großen Firmen letztendlich lernen kann und was wir versuchen, ist das ganze Thema der Strategie.

00:28:57: Da nochmal tiefer rein zu gehen und da nochmal einfach strategischer auf Dinge zu gucken die sonst in einer kleinen Einkaufsorganisation vielleicht nicht so Gehör finden würden.

00:29:08: und das ist noch ein Thema wo wir sicherlich noch mal auch etwas mitnehmen können von den Großkonzernen letztendlich und nicht im Mittelstand.

00:29:15: Und was davon steht, wenn wir so ein bisschen in Schlusswort respektive Ausblick gehen.

00:29:20: Was davon steht auf Ihrem To-do Zettel?

00:29:24: Ich mein gutes Stück weit haben Sie es schon angedeutet.

00:29:26: aber was sind so die Themen auch perspektivisch, die sie für ihre Agenda Einkaufsagenda mit aufs Tablo genommen haben?

00:29:34: Ja wir werden letztendlich im großen Bereich des Warngruppenmanagement Einsteigen hatte ich schon gesagt.

00:29:40: tatsächlich das ist das Nächste was auf der Agenda steht die Transparenz in die Wadengruppen zu bekommen, ein ganz großer Hebel den ich da sehe an der Stelle.

00:29:50: und das ganze Thema Stärkung der Lieferkette.

00:29:53: Das ist ein Thema was auch für dieses Jahr auf der Agenda steht.

00:29:57: Die Projekte die anstehen erfordern einfach eine robuste und breite Lieferkette, die uns dazu in die Lage versetzt auch die an stehenden Bedarfe, die da kommen wirklich effizient abarbeiten zu können.

00:30:09: D. h. da werden wir jetzt recht viel investieren Auch in dem Bereich der Beschaffung im Kundenland.

00:30:16: Das wird auch ein Thema sein, was uns einfach strategisch treffen wird und das, was wir als nächstes angehen müssen um da denn auch die richtigen Lösungen für die Kunden zu bieten dann auch als Einkauf.

00:30:28: Herr Lindt, also hätten Sie die richten Themen im Blick?

00:30:35: Jetzt habe ich nur noch eine Frage weil sie haben den Blick nach vorne geworfen.

00:30:39: Was braucht es denn sozusagen, damit sie diese Ziele erreichen oder umgekehrt?

00:30:43: Was würden Sie sich wünschen wie?

00:30:44: Sie haben nur einen Wunsch frei für Ihr Team, für Ihren Organisationen.

00:30:49: Was steht da ganz oben auf der Liste für die Zukunft?

00:30:52: letztendlich würde ich mir wünscht dass wir als Organisation Einkauf strategisch einfach denken das man eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Lieferanten weiter noch intensiviert und auch Der Wunsch des Einbindens, des Einkaufs in die Entwicklungen letztendlich ganz früh um dort eben den auch Mehrwert zu generieren.

00:31:16: Das sind die Themen, die uns glaube ich gut zugesicht stehen würden.

00:31:22: und dann auch Erfolg- und Weppewerbsfähigkeit nicht für den Einkauf als auch für Gabler sichern an der Stelle.

00:31:29: dann merkt man was sie für ein guter Einkäufer sind.

00:31:31: Ich habe einen Wunsch frei gegeben und Sie haben drei geäußert, aber ich hab ja nicht gesagt dass die erfüllt werden.

00:31:40: da sorgen sie im Zweifelsfall selbst dazu.

00:31:43: Spaß beiseite das war meine letzte frage für unser gespräch.

00:31:48: wir können sozusagen wieder auftauchen aus unserem deep dive.

00:31:50: verhelfig.

00:31:51: vielen herzlichen dank sowohl persönlich tiefen Einblick als auch den Einblick in die Unternehmen und ihre Branche aus dieser mittelständischen Perspektive.

00:32:02: Besten Dank dafür!

00:32:03: Ja ich habe zu danken, vielen Dank für das Gespräch und schönen Gruß an die Zuhörer.

00:32:15: Sie hörten Kaufkraft

00:32:17: Themen Stark ein Podcast des BME Musik Sascha Wild Sprecher Ingo Wassermann eine Produktion des Bundesverband Materialwirtschaft Einkauf- und Logistik eV.

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