Einkauf zwischen Sicherheit und Innovation

Shownotes

Wie verändert sich Einkauf, wenn geopolitische Umbrüche die Industrie auf den Kopf stellen? Welche Rolle übernimmt der Einkauf heute, wenn es um Innovationen geht, von Drohnen über KI bis hin zu unbemannten Fahrzeugen?

In dieser Folge von BME ThemenStark werfen wir einen Blick auf das Thema Sicherheit und Verteidigung, praxisnah, spannend und mit exklusiven Einblicken direkt aus der Einkaufsrealität.

Zu Gast ist Heinz Oestervoß, Senior Vice President Procurement bei KNDS. Er spricht offen über die Herausforderungen, vor denen der Einkauf in der Rüstungsindustrie steht:

• Wie sich Lieferantenbeziehungen durch neue Anbieter und Start-ups verändern • Welche Rolle der Einkauf heute bei Innovationen spielt • Strategien zur Bündelung von Aufträgen und zur Sicherstellung von Lieferketten • Praxiserfahrungen beim Scouting neuer Technologien und Zusammenarbeit mit Start-ups

Die Folge gibt exklusive Einblicke, wie Einkaufsorganisationen Trends erkennen, Lieferketten steuern und gleichzeitig innovative Technologien in den Beschaffungsprozess integrieren.

Hören Sie rein und erfahren Sie, wie Einkauf in kritischen Branchen Entscheidungen trifft, die Sicherheit und Innovation verbinden.

Transkript anzeigen

00:00:01: Themen stark, aufbauend.

00:00:03: Auf-Kaufkraft der Entscheidertalk beleuchten wir ein Schwerpunkt Thema über mehrere Folgen.

00:00:09: Praxisnah, fokussiert und mit echten Einblicken aus der Praxis – für alle die wissen wollen was den Einkauf wirklich antreibt!

00:00:19: Los geht's mit dem Themenschwerpunkt Sicherheit & Verteidigung.

00:00:26: Dieser Podcast wird ihn präsentiert in Kooperation Mit Schweizer Fachinformationen Der Plattform Für Professionelles Wissen.

00:00:34: Wie Sie den Einkauf von Informationen optimieren, erfahren sie auf www.unternehmenswissen.de.

00:00:41: Wir hören

00:00:42: uns!

00:00:46: Liebe einkaufsinteressierte herzlich willkommen zu einer weiteren Themenstarke Ausgabe des BME Podcasts in der wir wieder tiefer gehen.

00:00:54: Diese Folge von Themen Stark dem Kanal von Kaufkraft dreht sich um das aktuelle Schwerpunkt Thema Sicherheit und Verteigerung also einer Branche in Sicht die aktueller und relevanter kaum sein könnte.

00:01:06: Im Fokus stehen dabei primär heute das Thema Lieferantenbeziehungen sowie die Rolle des Einkaufs im Innovationsprozess.

00:01:13: Mein Name ist Florian Kliemann, ich bin Professor für Supply Chain Management an der Hochschule München und beschäftige mich schon seit über twenty-fünf Jahren mit Einkaufspfragen und freue mich dementsprechend mit Ihnen abzutauchen!

00:01:25: Im heutigen Deep Dive begrüße ich Heinz Österfoss Senior Vice President Procurement beim Rüstungsunternehmen KNDS – herzlich willkommen

00:01:34: Ja, auf meiner Seite.

00:01:35: Herzlich willkommen!

00:01:37: Herr Östhofer, ich habe es gerade schon gesagt, Schwerpunktthema Sicherheit und Verteidigung steht im Vordergrund.

00:01:43: da wollen wir uns das Thema Lieferantenbeziehungen im Wandel der Zeit mal gemeinsam angucken aber auch was mir sehr wichtig ist und glaube ich bei Ihnen auf ein wunderbaren Gegenpool trifft die Rolle des Einkaufs in Produktinnovationen also über das Bestell- und Kostengeschäft vielleicht hinaus.

00:01:59: Bevor wir aber da einsteigen würde ich vorschlagen Sie stellen erstmal sich als Person vor und dann natürlich gerne auch ihr Unternehmen.

00:02:07: Ja, mein Name ist Heinz Oesterfoss.

00:02:09: ich bin Diplomkaufmann Kölner Schule habe also meine Diplomerarbeit damals bei Prof.

00:02:16: Dr.

00:02:16: Koppelmann halt eben geschrieben und bin seit ... .... im Einkauf halt eben tätig.

00:02:23: diverse Stationen in Deutschland und Österreich und seit... Damals noch Krausmafei Wegmann hier in Deutschland.

00:02:36: KNDS ist eine Tochtergesellschaft, der KNDS-NV in den Niederlanden.

00:02:42: Wir haben halt eben einen Joint Venture im Jahr zwei Tausend Fünfzehn mit der staatlichen Firma Nexter in Frankreich gegründet.

00:02:50: Man konnte sich nicht einigen Paris oder München, da war die Alternative als Sitz der Muttergesellschaft halt eben Amsterdam.

00:02:57: KNDs in Deutschland hat zurzeit über fünftausend halte Mitarbeiter.

00:03:02: Schwerpunkte sind die Standorte München und Kassel mit jeweils ungefähr zweitausend Halte Mitarbeitern, der Umsatz liegt über zwei Milliarden halte Euro.

00:03:15: Wir sind bei diesen Aussagen zur Zeit immer noch sehr zurückhaltend weil wir ein Familienunternehmen sind was nicht so gerne die Zahlen nach außen trägt.

00:03:24: Seitens der Zeitenwende haben einen Auftragsboom zu verzeichnen, der auftragsbestand ist im mehrfachen Jahresumsatz momentan halt vorhanden.

00:03:38: Also die Kollegen müssen sich bis zwei tausend eindreißig, zweiendreißig selbst wenn es keine Aufträge mehr geben würden, keine Gedanken um den Arbeitsplatz halt eben zu machen.

00:03:47: das so ein bisschen halt eben zur KNDS und der Einkauf hier In München und in Kassel halt eben eingesiedelt.

00:03:57: Das heißt also, fünfzig Prozent meiner Mannschaft haben ihren Arbeitsplatz halt eben in München.

00:04:03: Und fünfzig percent haben ihren Arbeitsplatz halt hier mit Kasseln.

00:04:07: Es sind knapp zweihundert Mitarbeiter momentan im

00:04:10: Einkauf.

00:04:11: Sie hatten gerade angesprochen und natürlich kommt man in einem Podcast im Bereich Rüstung Sicherheit an dem Begriff Zeitenwende nicht so richtig vorbei.

00:04:20: Ich will den aber gar nicht so stark politisch in den Fokus nehmen, sondern sie haben ja gerade das auch schon wunderbar serviert.

00:04:26: und über konkrete Zahlen müssen wir da glaube ich auch gar nicht sprechen weil es ist allgemein bekannt dass die Zeitenwände auf der politischen Ebene eben auch für Rüstungsunternehmen zu einer Zeitenwinde geführt hat.

00:04:37: vielleicht Können Sie uns dann ein bisschen auf Zeitreise mitnehmen?

00:04:41: Also, wie waren die Lieferantenbeziehungen bevor diese Zeiten, wenn der ausgerufen werden musste kann man ja fast sagen.

00:04:47: Wie waren die lieferanten Beziehungen im Rüstungsumfeld geprägt?

00:04:51: Wie hat man sie da als Kunde behandelt?

00:04:55: Ja das Thema ist relativ speziell natürlich gewesen.

00:04:59: in der Vergangenheit also so zweitausendfünf ich weiß das von mir selber oder halt eben auch zweitausendsieben acht Hat man natürlich von die Fans nicht gesprochen oder Verteiligungsindustrie, sondern ich habe immer erzählt, ich arbeite im Maschinenbau und wir kümmern unserem Schutz.

00:05:16: Weil man gemerkt hat wenn man das Thema Verteidigung die Fans halt eben angesprochen hat ist man schon so leicht gestempelt worden quasi halt demals Kriegstreiber.

00:05:25: Das hat sich auch in vielen Lieferantenbeziehungen halt dem widerspiegelt.

00:05:30: Wir haben Partner gehabt, den bewusst wurde dass sie an uns halt dem liefern die dann die Lieferung halt dem eingestellt haben weil sie gesagt haben Sie wollen mit Verteiligungs nichts zu tun haben.

00:05:42: also in diesem Raum habe ich mal vier Stunden lang auf einem Familienunternehmen halt dem eingerätet weil die eine sensible Komponente an uns geliefert haben Belieferung sofort halt eben einstellen.

00:05:55: Das hat sich natürlich mit der Zeitenwende deutlich geändert.

00:06:00: Wir haben momentan eher das Luxusproblem, dass wir von der Lieferantenwelle die in die Verteiligungsindustrie halt im Eintreten wollen eigentlich überrannt werden.

00:06:12: also es vergeht halt eben keinen Tag an dem nicht irgendjemand einen Lieferanden halt ihm aufbringt Entweder selbst Automobilindustrie ist.

00:06:22: und da sind führende Unternehmen hier in Deutschland stark mit uns halt eben im Kontakt, die dann zumindest Teile ihrer Mannschaft über den wirklich sagt mal retten wollen.

00:06:35: oder halt eben auch über die Zulieferindustrie, die natürlich noch mehr von dem Thema gebeutelt sind.

00:06:41: Weil sie die niedrigeren Margen hatten und jetzt halt immer auch noch die Situation haben dass das hohe Mengenvolumen halt dem wegfällt.

00:06:49: also da hat sich halt eben etwas getan wovon wir ich sage jetzt mal in geträumt hätten und jetzt halt eben einfach feststellen, dass der Traum schon fast zum Halbtraum all dem wird.

00:07:03: Weil für einen Auftrag bewerben Sie auf einmal acht verschiedene Unternehmen was natürlich auch die Auswertung der Angebote

00:07:10: etc.,

00:07:11: da wir jedem eine Chance geben wollen deutlicher all dem umfangreicher wird als noch vor Jahren als wir zwei oder drei Lieferanten all dem hatten für bestimmte Themen.

00:07:22: Da wäre meine nächste Frage.

00:07:24: Wie bewerten Sie diese Veränderungen?

00:07:26: Und Sie haben es ja gerade schon mal angedeutet, aber vielleicht können wir da noch ein Schritt tiefer gehen, weil als Einkäufer würde man immer sagen ist eigentlich immer ganz schön mehr Auswahl und mehr Wettbewerb.

00:07:36: Vielleicht auch gerade, also wenn ich das zitieren darf im Vorgespräch hatten Sie glaube ich mal den Begriff Schmuddelecke bemüht aus der sie dann jetzt eben von der Schmuddelecke quasi in kürzester Zeit ins Rampenlicht gestartet sind kann ja auch was Positives sein.

00:07:52: Wie ordnen Sie das eben in der unmittelbar einen, in der Lieferantenbeziehung?

00:07:56: Aber auch vielleicht... Sie haben das angedeutet mit Lieferanden die dann eben aus anderen Branchen überschwappen.

00:08:02: So ein bisschen so die Rettung der deutschen Industrie quasi, die ihnen jetzt irgendwie so'n bisschen ans Reverge heftet wird.

00:08:08: wie bewerten sie das?

00:08:10: Ja, es wird halt eben sehr schwierig.

00:08:13: Das was viele verkennen ist das der Qualifikationsprozess von neuen Lieferanten hier sehr viel halb dem Zeit halt dem kostet.

00:08:22: ich gebe mir ein einfaches Beispiel wo man immer denkt Stahl is Stahl und dementsprechend überhaupt halt eben kein Problem.

00:08:30: wenn sie bei uns Stahl liefern wollen an dieser Stelle dann der viel grühmte Panzerstahl Dann müssen Sie einen qualifizierter Lieferant sein.

00:08:39: die Qualifikation findet durch eine wehrtechnische Dienststelle statt.

00:08:44: Diese wehr technische Dienststellen muss dann halt eben jede Güte in jeder dicke testen, wie das Testverfahren ist würde ich jetzt ungern dem ausführen.

00:08:54: Das ist ein Interner was wir nicht halt im Breit treten aber das kostet relativ schnell Monate Bis das durchgeführt ist, wenn Sie am ersten Augenblick dem nicht bestehen gibt es eine Wiederholungsprüfung die nicht am Tag danach ist sondern Monate später.

00:09:13: Das heißt der Prozess ist sehr lang bis sie als qualifizierter Lieferant bei uns angebordet werden können.

00:09:21: Das ist eine Sache die viele letztendlich nicht betrachten.

00:09:27: Das Ganze hat natürlich eine Dynamik, die ist schon imposant.

00:09:32: Also Lieferanten wo wir auch früher beim Termin mal ne halbe Stunde im Vorraum gewartet haben treten jetzt mit sechs Vorständen bei uns halt eben an um dann halt eben ihre Möglichkeiten darzustellen, die hochgradig an vielen Stellen interessant sind.

00:09:50: Um bemanntes Fahren.

00:09:52: zum Beispiel ist halt auch ein Thema mit dem wir uns stark beschäftigen das Unternehmen bei unserer Analyse auf dem Radar hatten für zukünftige Innovationen halt eben einzusetzen.

00:10:05: nur dass die schon ganze Werke anbieten.

00:10:08: Zwei Hundert Fünfzig Entwicklern.

00:10:10: Damit hat bei uns natürlich keiner gerechnet, sondern wir sagen uns in einer lieferanten Beschafferbeziehung und nicht in dem, dass wir ein ganzes Werk halt übernehmen.

00:10:22: Ja, spannende Perspektive.

00:10:24: Vielleicht können Sie auch noch dazu bringen... Sie hatten gerade gesagt man wird also nicht nur in der Qualifikation der Lieferanten sondern auch in der Auswahl.

00:10:32: wie geht es da Ihrem Team?

00:10:33: Wie geht's da Ihren Leuten?

00:10:35: Also wie gesagt sicherlich das... Sie haben es eigentlich gesagt vom Traum zum Alltraum.

00:10:38: aber wie können wir uns das operativ auch noch vorstellen?

00:10:44: Sie haben angestammte Lieferanten, die kennen unsere Anfragen.

00:10:48: Die wissen halt dem auch die Triggerpoints um da möglichst schnell in den Kontakt zu treten und das Ganze halt möglichst zeitnah umzusetzen.

00:10:59: Das ist natürlich bei denen ich sage jetzt mal neuen Lieferanden signifikant schwieriger, die die Trigapoints nicht kennen.

00:11:07: Also für uns spielt zum Beispiel auch eine große Rolle.

00:11:11: Wir haben ja nicht nur Aufträge der Bundesrepublik Deutschland, sondern wir haben halt eben auch internationale Aufträge und obwohl dieses Thema Offset Industrial Participation eigentlich in Europa ein No-Go ist, fordert aber von Norwegen bis zu halt eben Italien jeweils halt eben eine Beteiligung halt dem dann ihrer nationalen Defenseindustrie.

00:11:34: Also darf ich kurz einkriegen, das ist so was wie Local Content oder?

00:11:37: Ja genau.

00:11:39: Das ist halt eben.

00:11:40: jedes Land hätte gerne natürlich dass wir die Verteiligungsindustrie des Landes halt eben unterstützen da man jetzt aufgrund der Vielfalt der Aufträge die wir momentan entgegenehmen nur noch eine beschränkte Möglichkeit haben dies zu tun.

00:11:54: weil wir wollen auch versuchen dann voluminar bei einem Differanten halt eben zu bündeln, um dann halt eben auch diese Qualifikationskosten über eine größere Anzahl von Produkten zu verteilen.

00:12:08: Ist das was wir im Körbchen halt eben haben zum Verteilen?

00:12:11: Auch irgendwann mal halt eben.

00:12:13: endlich muss man halt eben klar sehen und dann gibt es immer so ein Unverständnis ja warum kriegen wir den Auftrag nicht, weil wir schon vor ein paar Monaten den Auftrach an ein anderes Land vergeben haben.

00:12:24: Das ist natürlich für meine Mitarbeiter sehr aufwendig und permanent dieses Nachfragen.

00:12:30: Ich habe Ihnen gestern einen Angebot eben gesandt, das haben bisher drei Mann gemacht.

00:12:36: Damit hatte man in der Woche drei Anfragen.

00:12:38: mittlerweile kriegt man halt die acht Angebote für das gleiche Thema wenn man einfache Komponenten sieht Und da muss man natürlich achten, mal Rede und Antwort stehen.

00:12:49: Weil wir natürlich qualitativ vernünftig mit den Leuten zusammenarbeiten wollen.

00:12:54: Das heißt auf eine Anfrage gibt es dann auch einen Kommentar warum man unter Umständen nicht zum Zuge gekommen ist.

00:13:02: Es ist immer einfach, mit denen zu reden die zum zugegekommen sind, mit dem man nicht zum zugekommen ist, immer dieses negative Halte im Gespräch in Anführungsstrichen, warum er nicht zumzugekommen ist was aber auch zu führen ist?

00:13:15: Was natürlich den Aufwand in einzelne Materialgruppen maximal all dem erhöht.

00:13:21: Dann schauen wir doch einmal in Richtung Lösungen weil die Herausforderung glaube ich haben sie sehr gut skizziert haben Sie getan, um Ihre Organisationen und ihre Leute darauf vorzubereiten oder damit umzugehen?

00:13:33: als auch was empfehlen sie Lieferanten in der aktuellen Situation?

00:13:37: Sie haben es gerade gesagt, wenn regelmäßig auch kaltakquisitorische Anfragen kommen oder eben so mit der Tür ins Haus.

00:13:45: würde ich vermuten, A ist sie nicht gedient und B wahrscheinlich dem Lieferanten auch nicht.

00:13:50: Deswegen wie gesagt gerne beide Perspektiven.

00:13:52: was haben Sie intern gemacht soweit es teilen können um mit dieser Welle umzugehen?

00:13:57: als auch was wünschen sie sich von potenziellen Lieferanden und Partnern das sagen okay wenn ihr etwas habt von dem ihr glaubt dass wir es gebrauchen können wie steigen die Chancen das erfolgreich zu platzieren?

00:14:08: ja und nicht sie zu überschwemmen?

00:14:11: Zum einen haben wir natürlich vorgesagt und auch die Mannschaft sicherlich eben verbreitert, das heißt also vielen Materialgruppen ist halt noch ein weiterer Local Bayer eingesetzt worden.

00:14:24: Wir haben diverse Vorfilter eingeschaltet,

00:14:28: d.h.,

00:14:29: wir haben ein konsequentes Team im Risikomanagement, die sich die Lieferanten anschauen und screenen, inwieweit die auch finanziell stabil darstellen.

00:14:43: Weil wir uns natürlich in der jetzigen Zeit keinen Differanten als Wackelkandidat nehmen können.

00:14:49: Wir haben eine sehr starke... Abteilung, die sich mit dem Vertragsmanagement auseinandersetzt und da sehr früh im Standard auch eben setzt damit der Lieferant gleich weiß um was es halt dem geht.

00:15:04: Und wenn nicht in eine unendlich lange Vertragsskussion geben das sind das eine.

00:15:09: das andere ist natürlich Auswertungs-Tools zu verfügen gestellt wo die Lieferanten auch gleich ihre Angebote einstellen können so dass die elektronisch schon soweit vorbereitet wird indem die quantifizierbaren Ergebnisse vorliegen und der einzelne Lito-Lockebeyer nur noch die Qualitativen damit dazu bewerten muss, um dann zu einer Entscheidung zu kommen, die möglichst schnell wirksam werden.

00:15:39: Das ist sicherlich das eine, das andere.

00:15:41: Wir haben einen Lieferanten-Portal wo man sich dann halt eben onboarden kann.

00:15:47: Da ist es ganz wichtig dass man sich Gedanken macht welche Produkte man anbieten möchte.

00:15:53: Wo hat man seine Kernkompetenz?

00:15:55: Wo hat er seine Stärken?

00:15:57: Jemand der alles halt eben ankreuzt und alle Materialgruppe bedienen kann Ich sage jetzt mal vom Waffenrohr runter bis zu Unterlegscheibe ist natürlich nicht sonderlich, halt eben glaubwürdig und läuft dann in unheimlich viele Materialgruppen halt eben ein.

00:16:13: Und natürlich dann halt im Unverständnis weil die Leadbayer sich schon halt dem unterhalten, halt dem Auftritt.

00:16:19: also klare Fokussierung auf den eigentlichen Unternehmensschwerpunkt, den man hat kann ich dem nie vorhanden nur raten, weil da ist man auch meistens halt sehr wettbewerbsfähig was immer noch halt eben Ein Thema ist.

00:16:32: zur Zeit tritt so eine Mentalität halt ein Nach dem Motto sind Milliarden da und alle wollen ein großes Stück vom Kuchen halt eben haben.

00:16:42: Wir stehen aber trotzdem immer noch im Wettbewerb zu ausländischen Anbietern, also um den Einpunkt darzustellen der uns immer wieder trifft es gibt einen Anbiter in Fernost, der auch ein Staatsbetrieb ist Auch mit Angeboten, die mir in Europa im Auflicht und auch das ein oder andere an Projekt uns schon abgejagt hat.

00:17:09: Weil er natürlich sehr kurzfristig aus dem Bestand liefern kann Hier bei uns, wir brauchen ein Projekt um Material bestellen zu dürfen und können damit halt frühestens in achtzehn mal vierundzwanzig Monaten liefern.

00:17:22: Wenn sie aus dem Bestand liefern selbst wenn Sie das von Fernoss tun ist der Schiff unter Umständen den drei Monaten hier.

00:17:30: Das heißt also bei der aktuellen Gefährdungslage ist das durchaus ein Argument was sich viele eben überlegen was da im Unterumstehen besser sein könnte.

00:17:40: Jetzt könnte man meinen, und faktisch haben Sie es gerade schon gesagt mit Zeitenwende und Sondervermögen.

00:17:46: Da wird das Füllhorn ausgekippt, da stehen Kosten nicht mehr so groß im Fokus.

00:17:52: Das haben sie gerade schon widerlegt, dass sie eben weiterhin auch Wettbewerb stehen und wirtschaftlich anbieten müssen.

00:17:59: Trotzdem hatten wir ja auch darüber gesprochen, dass das Thema Zeitenwände für den Einkauf insofern eine Zeitenwinde als Funktion bedeuten kann.

00:18:09: Gleich geht es hier weiter.

00:18:11: Hören Sie zuvor einen kurzen Hinweis unseres Partners!

00:18:33: Doch bei der Vielzahl an Quellen von Zeitungen, Fachbüchern und Fachzeitschriften über Datenbanken- und Einzeldokumente bis hin zu Lizenzen und Normen wird es schnell unübersichtlich.

00:18:43: Bis zu fünfzig Millionen Produkte unterschiedliche Lizenzmodelle und laufende Preisveränderungen machen die Informationsbeschaffung zur echten Herausforderung!

00:18:53: Die Lösung?

00:18:54: Ein starker Partner eine zentrale Plattform und ein klar strukturierter Prozess.

00:18:59: Wie das in der Praxis aussieht, erfahren Sie auf www.unternehmenswissen.de.

00:19:06: Jetzt entdecken wie einfach professionelles Informationsmanagement sein kann mit Schweizer Fachinformationen.

00:19:13: Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude beim Hören!

00:19:31: Weil hier in kürzester Zeit eben auch das Thema Innovation aus den Lieferketten viel stärker aufs Tableau kommt.

00:19:40: Und wird ja durchaus auch in den Mainstream-Medien berichtet, dass so Startup, Weiterentwicklung der Rüstungsindustrie, KI, Drohnen.

00:19:52: vielleicht erst mal eine generelle Einschätzung.

00:19:54: wie stehen Sie zu diesem vermeintlichen oder nicht-vermeintlichen Innovationsschwung, bevor wir dann drauf zu sprechen kommen wie der Einkaufsichter in dieser Rolle wiederfindet oder in dieser Konstellation wiederfindets.

00:20:08: Ja seit der Attacke ALDM auf die Ukraine hat sich natürlich das Gefecht halt eben verändert.

00:20:16: Das muss man halt eben klar sehen.

00:20:18: Wir haben Das Thema von Ihnen wurde ja gerade angesprochen, deutlich mehr Drohnen im Einsatz als es das jemals in der Vergangenheit gegeben hat.

00:20:28: Mit diesen Drohne kommen andere Aspekte natürlich auch in den Vordergrund.

00:20:34: Das heißt natürlich, der Schutz gegen Drohnern kriegt eine deutlich höhere Maß an Bedrohung.

00:20:41: Wir sehen es nahezu jeden Abend im Fernsehen was in Kier von den Scharkoff und anderen Städten halt eben letztendlich halt dem passiert.

00:20:51: Man kann mit relativ, ja ich sag mal preiswerten Artikeln einen Ruhenschaden herbeiführen das halt dem ganze Strom und Wassernetze halt dem ausfallen.

00:21:03: dafür muss man sich halt dem schützen.

00:21:05: da gibt es halt dem unterschiedliche Technologien wie man dagegen halt dem vorgehen kann.

00:21:09: das kann kalt dem konventionell sein die man versucht diese Abzuschießen oder das kann auch durch Antidrohnen möglich sein.

00:21:20: Wir haben uns gleich zu Anfang der Attacke in der Ukraine und dem Thema zum Beispiel angenommen, haben Lieferanten gescreened.

00:21:29: hier in Deutschland und mit den führenden zwei Unternehmen sind wir halt eben... in einem Regenkontakt halt im Ausdouch und haben mit denen eine permanente Zusammenarbeit gegründet.

00:21:41: Also das darf man sich dann durchaus so vorstellen, dass da auch wenn es ein bisschen makaber klingt dieses Innovations-Scouting, wenn ich den Begriff mal brauche der natürlich jetzt überhaupt keine Tendenz in Richtung Rüstung oder sonst was hat.

00:21:53: aber das muss sozusagen in der Lage im Krisengebiet erfolgen oder also nicht unmittelbar leiten daraus dann den Bedarf an Anforderungen für ihre Produktinnovationen ab?

00:22:10: Ja, das ist richtig.

00:22:12: Ich darf an einigen Stellen natürlich eben keine Informationen geben aber wir haben Mitarbeiter letztendlich in der Ukraine vor Ort die auch im Regenaustausch mit dem ukrainischen Militäraldem sind Und dann auch die Ideen mitbringen, was für uns wichtig wäre.

00:22:32: Das ist eben einer der Inputkanäle in den Einkauf.

00:22:38: Was gibt es da, wo ist die Bedrohung und was könnte man halt eben tun?

00:22:43: In einem cross-funktionalen Team arbeiten wir zusammen um zu überlegen.

00:22:48: Was sind jetzt sinnvolle Alternative, die wir suchen müssen?

00:22:53: Und dann gehen wir auf die Suche nach Unternehmen haben natürlich ein Netzwerk von bestehenden Lieferanten und auch von bestähnenden Startups mit denen wir im Kontakt sind, um Lösungen zu erarbeiten.

00:23:06: Wie bewerten Sie da die Rolle des Einkaufs?

00:23:09: Weil ehrlicherweise, wenn ich so in meinem Dialog mit der Praxis auftrete wie gesagt ist immer ein relativ starker Fokus auf das Thema Kosten.

00:23:18: oft natürlich dann auch noch zusätzlich im Schlepptau.

00:23:20: Die Versorgungssicherheit, irgendwo auch selbst erklärende ist.

00:23:22: beim Thema Innovationen habe ich so das Gefühl tun sich die Einkaufskolleginnen und Kollegen manchmal ein bisschen schwerer?

00:23:29: Also vielleicht können Sie da aus Ihrer Erfahrung eine Einschätzung geben, die dann auch den Zuhörern und Zuhören hilft zu sagen okay ja stimmt eigentlich Ist es auch eine Rolle, die wir im Einkauf erfüllen könnten?

00:23:41: Natürlich gibt es halt den Materialgruppen wo man wenig bis gar nicht nach Innovationen sucht, also bei Dreh- und Fristteilen sucht keiner mehr nach einer Innovation.

00:23:53: werden halt eben auch die Materialgruppen nicht vergreignet.

00:23:56: Aber es gibt natürlich halt dem andere, wie halt eben gerade das Thema halt im Drohnen?

00:24:02: Wie halt eben das Thema unbemanntes Fahren?

00:24:05: Wie ist halt eben

00:24:07: K.I.,

00:24:08: wo es eben Sinn macht dass man sich da auch einbringt weil sonst wird man letztendlich von anderen Fachbereichen wie der Entwicklung abgehängt und wenn dann erstmal ein Lieferant im gewissen Maß halt eben on vogue ist, der war hinter mein wegen Probleme halt eben aufweist.

00:24:28: Dann hat der Einkauf seine Probleme.

00:24:31: Deshalb ist es für uns halt eben absolut notwendig da halt mitzuspielen und auch uns einzubringen.

00:24:42: Und das möglichst frühzeitig oder wirklich im Alleingang, indem man sich Bedarfe anschaut – das Thema Drohnen und KI war nun relativ einfach dem Absiedler, dass das eine große Bedeutung bekommt.

00:25:02: Jetzt meine ich mich auch aus unserem Vorgespräch zu erinnern, dass Sie gesagt haben oder so eine Anekdote erzählt haben wie Sie das erste Mal auf einer Messe die Vertriebskollegen in Anführungszeichen unterstützen wollten.

00:25:13: Führen wir es zurück in einen allgemeinen Kontext.

00:25:17: Kolleginnen und Kollegen würden wahrscheinlich sagen, ja Innovationen im Einkauf oder zumindest durch den Einkauf unterstützt.

00:25:22: Das kann ich mir schon vorstellen und haben dann aber oft genug das Erleben gehabt dass dann eben gerade eine Forschung in Entwicklungs- oder Produktmanagement Abteilungen gesagt hat, wozu bräuchten wir jetzt den Einkaufen?

00:25:33: Also geht mal schön zurück in euer Bestellbüro!

00:25:35: Wir sagen euch noch rechtzeitig Bescheid wie haben sie diesen Sinneswandel das ganz sicher braucht, auch im Unternehmen.

00:25:44: Wie haben Sie den Sinneswandel bei KNDS vorangetrieben unterstützt?

00:25:48: Einfach um auch den Kolleginnen und Kollegen da vielleicht das eine oder andere an Inspirationen oder Tipp geben zu können.

00:25:54: Ja wir haben natürlich diesen Weg halt eben bestreiten müssen.

00:25:58: von zweitausendfünf waren wir sicherlich in dem Thema Bestellbüro gefangen Und ich habe gleich gesagt, das kann nicht die Zukunft sein.

00:26:10: Sondern wir haben uns ganz bewusst anfangs zu zweit.

00:26:14: mittlerweile bei größeren Messen wie der Eurosaturie oder dem auch der DSI in London sind wir mit sechs bis acht Teil dem Einkäufer vor Ort um dort natürlich auch zu Gesprächen bereitzustehen.

00:26:31: auf der einen Seite wenn er halt eben der Vertrieb von Lieferanten auch von Zukunft, aber auf der anderen Seite auch sehr systematisch die Teilnehmer zu screenen und dann halt eben zu schauen was gibt es jetzt für Trends?

00:26:47: Was gibt es für Innovationen, die unter Umständen für uns geeignet ist.

00:26:53: Das heißt also wir sind davon den fünf Tagen auf der Eurosaturie seit mal vier Tage in voller Besetzung mit acht Leuten und am Freitag vielleicht nur noch mit vier Leuten.

00:27:05: halt dem Vorrat, weil natürlich dann auch das Interesse bei den Lieferanten halt dem erlarmt.

00:27:10: Das ist halt eben etwas, das muss man tun.

00:27:14: Es kostet halt dem viel Zeit, es kostete halt dem auch den Support der Geschäftsführung die Mittel dafür freigeben was halt dem Dienstreise kosten, was aber halt dem natürlich auch Arbeitszeit etc.. angehen.

00:27:31: und mittlerweile ist das so, dass die Kollegen aus der Entwicklung, die Kollegen halt immer aus den Geschäftsbereichen ja schon fast unglücklich sind.

00:27:41: Wir konnten jetzt eine Messe halt eben nicht besetzen weil wir zum Jahresende zu viele andere Salldämen zu tun hatten.

00:27:50: Und dann kam jetzt gleich für die erste Messe im neuen Jahr.

00:27:53: Es ist ein Muss, dass an einer Messe in Nürnberg zumindest einen Salldeben zwei Mann halt eben teilnehmen weil man eben auch da eingesehen hat, dass das eine ruhige Maßheit in der Bedeutung ist.

00:28:06: Wenn der Einkauf mit vor Ort ist sind wir mittlerweile sehr gut akzeptiert.

00:28:12: Da gibt es auch eine Entwicklung die ich als Laie aber mitverfolgt habe gerade das Thema Rüstungsindustrie, Lieferkette immer mehr auch von Start-ups besetzt wird und im Drohnenbereich aber wie gesagt auch im Software Bereich soweit ich das beobachte.

00:28:30: Wie stehen Sie dazu?

00:28:31: Welche Erfahrungen haben sie da gemacht die Sie mit uns teilen dürfen?

00:28:35: Also gut, ich habe das ja vorhin schon erwähnt.

00:28:38: Aus Start-ups werden momentan natürlich auch relativ zügig in dem Defensebereich renommierte Unternehmen.

00:28:47: Wir sind damit rein halt eben ganz stark verwurzelt weil ich eben keine Namen nennen möchte.

00:28:55: Aber es ist, wie es ist eine sehr hohe Bedeutung dass man sich die Startups halt versucht auch vernünftig anzugucken.

00:29:05: Wir wissen das allein im letzten Jahr sind in Hessen siebzehntausend Insolvenzen zu verzeichnen und ganze Reihe von kleinen Unternehmen sind gestartet Und haben aber dann den Sprung über die nächste Schwelle nicht geschafft.

00:29:23: Also da ist das Thema der konsequenten Beurteilungen und der konsequenten Beobachtung von Startups absolut wichtig.

00:29:35: Gerade so in den ersten ein, zwei Jahren sollte man da immer einen Auge drauf haben.

00:29:39: Das ist bei großen Unternehmen.

00:29:42: Kein Metall ist unser größter Lieferant und brauche ich nicht jeden Monat zu screenen.

00:29:50: erstens gibt es genügend Pressemitteilungen über Rheinmetall die man einfach lesen kann Aber das ist bei Start-ups halt dem anders.

00:29:58: Da ist vieles noch hidden, wo man dann auch dranbleiben muss und Mitarbeiter vorbeischicken muss.

00:30:05: Die gucken läuft es da alles, die auch unter Umständen unterstützen.

00:30:10: Wir haben ein Startup über fast zwei Jahre mit Einkaufstätigkeiten unterstützt um die halt dem auf Kurs zu bringen.

00:30:20: Das ist halt eben etwas mehr Arbeit was aber meistens dann halt dem auch zu einer sehr starken Lieferantenbeschafferbindung halt eben führt, was ich nur unterstützen kann.

00:30:33: Ja vielen Dank!

00:30:33: Auch für den Einblick finde ich auch super wichtig weil wie gesagt das Thema Start-up Kooperation im Einkauf seit Jahren irgendwo schwebt und spielt, aber bei Ihnen eben wirklich ein Gangskonkreten Mehrwert auch bringt, aber eben auch wie Sie gesagt haben spezielle Herausforderungen.

00:30:49: Da würde ich dann so langsam in Richtung Ausblick gehen.

00:30:51: Ich würde eigentlich aber gerne unangekündigt eine Frage zum Rückblick stecken, Sie hatten vorne eine Dote erzählt von einem Familienunternehmen das bei Ihnen vor Jahrzehnten mal die Lieferung einstellen wollte als es sozusagen erfahren hat dass sie es an die Rüstungsindustrie liefert.

00:31:07: war da auch dort eine Zeitenwende zu holt ziehen oder festzustellen?

00:31:12: Oder haben Sie die Zeitenwände damals noch direkt im Meeting Gespräch ausräumen können?

00:31:19: Jetzt habe ich schon fast die Befürchtung, dass sie mich all dem überprüfen oder hier irgendwo so eine Kamera versteckt haben.

00:31:26: Wir haben auch da ein interessanter Heil dem Entwicklung hängt natürlich auch im Generationswechsel mit dem Unternehmen zusammen.

00:31:34: Da hat man sich halt dem auch drauf besonnen, dass es halt eben zurzeit wichtig ist hier die Verteidigungsindustrie zu unterstützen und man ist jetzt wieder fleißig dabei zu liefern.

00:31:43: Super

00:31:44: das höre ich doch gerne!

00:31:45: Was haben Sie in den nächsten Jahren?

00:31:47: Die Herausforderungen werden ja vermutlich nicht weniger werden.

00:31:50: oder jetzt weil einigermaßen bekannt einfach nur abgearbeitet.

00:31:54: also wie bereiten sie Ihre Einkaufsorganisation auf die nächsten Jahre vor?

00:31:58: Ja, wir versuchen natürlich jetzt das was alle in der Situation versuchen würden.

00:32:04: Gewisses Maß halt eben an Standardisierung A in Prozessen B halt eben in Verträgen sprich hal dem.

00:32:12: in der Vergangenheit haben wir wenn wir einen Auftrag für viervierzig Fahrzeuge aus Norwegen bekommen haben ein Auftrag von viervierzig Komponenten an einen unserer Partner vergeben Und zurzeit versuchen wir natürlich da größere Komponenten und größere Mengen zusammenzuführen.

00:32:31: Das heißt also, wir machen dann halt eben einen Mengenvertrag halt dem über dreihundert vierhundert fünfhundert Satz um da halt immer auch eine Absicherung bei den Lieferanten zu erreichen damit die halt ihm auch Planungssicherheit haben und wissen dass sie das Personal halten können, dass sie wissen, dass ihr halt im ihre Lieferanden einbinden könnt.

00:32:54: Das ist sicherlich ein Thema, dem wir uns jetzt schon einen Jahr ungefähr hingeben.

00:33:01: Mit durchaus guten Erfolgen, weil wir natürlich dann auch den Skalierungs-Effekt vielleicht noch an der einen oder anderen Stelle mitnehmen.

00:33:08: Das andere ist natürlich, wir glauben es das Thema was Sie mit zuletzt angesprochen haben, mit den Innovationen halt dem ein Thema ist.

00:33:16: Wir sind da weiterhin im Scouting um zu gucken Was gibt es da?

00:33:21: Was können wir halt auch noch an Technologien einführen?

00:33:25: Ich persönlich glaube, dass eben Drohnen in absehbarer Zeit auch im Sicht Elemente wie Kameras etc.

00:33:35: oder der Ryskope ablösen werden weil die Reichweiten einfach nochmal deutlich größer sind.

00:33:41: Darauf muss man setzen und darauf muss man auch letztendlich kommen.

00:33:45: Dabei ist natürlich die intensive Bearbeitung des Beschaffungsmarkts sehr wichtig.

00:33:52: Was sind halt eben die Player, die sich auch immer auf Dauer da durchsetzen?

00:33:57: Wo sind halt Risiken, die man vermeiden kann?

00:34:00: und man muss diesen Unternehmen dem auch klar machen.

00:34:03: Das ist bei Startups anfangs immer ein bisschen schwierig dass sie darüber nachdenken müssen das die halt diversifizieren weil wenn der Bedarf an einer bestimmten Technologie, sag ich jetzt mal auch hier.

00:34:17: Drohnen sich verändern würden wäre natürlich das Risiko der Insolvenz deutlich höher als wenn man ein zweites oder drittes Standbein

00:34:26: hat.".

00:34:27: Das war dann gleich noch ein Tipp für die Lieferanten.

00:34:29: insofern haben wir glaube ich die Themen die wir besprechen wollten super abgearbeitet.

00:34:35: Herr Oesterfoss, ich sage ganz herzlichen Dank dass Sie zur Verfügung gestanden haben.

00:34:40: für mich ist es persönlich spannend auch solche Einblicke zu bekommen und noch mehr freut mich das wir sie eben einem breiteren Publikum zugänglich machen können insofern im Namen des BME einen ganz herztlichen Dank.

00:34:53: Vielen dank Herr Professor!

00:34:55: Schönen Tag noch!

00:35:06: Ein Podcast des BME Musik Sascha Wild Sprecher Ingo Rassermann Eine Produktion des Bundesverband Materialwirtschaft Einkauf und Logistik e.V.

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