Deep Dive: Wie Rheinmetall Lieferketten neu denkt

Shownotes

Wie funktioniert modernes Lieferantenmanagement in einer Branche, die plötzlich rasant wächst?

In dieser Deep-Dive-Folge von Kaufkraft ThemenStark nimmt Prof. Dr. Florian C. Kleemann Sie mit hinter die Kulissen der Rheinmetall Group.

Gemeinsam mit Marcus Gerlach, Einkaufsleiter bei Rheinmetall, beleuchten sie die vielschichtigen Herausforderungen von Markt, Lieferanten und Lieferketten im Verteidigungsbereich.

Was Sie erwartet: • Markterschließung und Lieferantenentwicklung: Wie Rheinmetall neue Lieferanten gewinnt, Bestandslieferanten integriert und Synergien schafft. • Strategisches Lieferantenmanagement: Von Kapazitätsplanung über Qualitätsprozesse bis hin zu fairen, nachhaltigen Lieferantenbeziehungen. • Innovation und Startup-Kooperationen: Warum kleine, agile Partner für technologische und Prozessinnovationen interessant sind und welche Stolpersteine es gibt. • Transparenz entlang der Lieferkette: Wie neue Tools Materialherkunft, Risiken und ESG-Anforderungen abbilden und Entscheidungen erleichtern. • Ausblick auf die Zukunft: Welche Themen die Einkaufsorganisation der Rüstungsindustrie in den nächsten Jahren prägen werden.

Ein praxisnaher Deep Dive für alle, die verstehen wollen, wie strategischer Einkauf, Lieferantenmanagement und Innovation Hand in Hand gehen – insbesondere in einem Umfeld, in der jede Entscheidung direkte Auswirkungen auf Effizienz, Qualität und nationale Sicherheit hat.

Einschalten lohnt sich für alle, die den Einkauf aus einer neuen Perspektive erleben möchten!

Transkript anzeigen

00:00:01: Neu bei Kaufkraft, themenstark, aufbauend auf Kaufkraft der Entscheider Talk beleuchten wir ein Schwerpunkt Thema über mehrere Folgen.

00:00:11: Praxisnah, fokussiert und mit echten Einblicken aus der Praxis.

00:00:15: Für alle, die wissen wollen, was den Einkauf wirklich antreibt.

00:00:19: Los geht's mit dem Themenschwerpunkt Sicherheit und Verteidigung.

00:00:26: Dieser Podcast wird Ihnen präsentiert in Kooperation mit Schweizer Fachinformationen, der Plattform für professionelles Wissen.

00:00:34: Wie Sie den Einkauf von Informationen optimieren, erfahren Sie auf www.unternehmenswissen.de.

00:00:41: Wir hören

00:00:42: uns.

00:00:45: Liebe Einkaufsinteressierte, herzlich willkommen zu einer themstarken Ausgabe des BME Podcast Kaufkraft.

00:00:52: Hier gehen wir tiefer.

00:00:54: Mein Name ist Florian Kliemann, ich bin Professor für Supply Chain Management an der Hochschule München.

00:00:58: Einkaufsfragen beschäftigen mich seit über twenty-fünf Jahren und ich freue mich, mit Ihnen heute abzutauchen.

00:01:05: Denn manchmal reicht ein oberflächlicher Blick nicht aus, um die ganze Geschichte zu sehen.

00:01:10: Genau dafür haben wir Hemenstark entwickelt, den neuen Kanal vom BMI-Podcast Kaufkraft.

00:01:17: Hier geben wir Ihnen vertiefende Einblicke in spannende Einkaufsthemen über mehrere Folgen hinweg.

00:01:23: Im heutigen Deepdive begrüße ich als Tauchpartner Herrn Markus Gerlach von der Firma Rheinmetall.

00:01:30: Gemeinsam blicken wir auf das Fokussthema Marktentwicklung und Lieferantenmanagement im Rüstungsumfeld.

00:01:35: Herzlich willkommen.

00:01:36: Ja, hallo Herr Gehmann.

00:01:37: Ich freue mich auf den Tauchgang.

00:01:39: Okay, dann halten wir jetzt nicht die Luft an, vielleicht nur einen Moment lang.

00:01:44: Worüber sprechen wir heute?

00:01:46: Deepdive, Markt- und Lieferantenmanagement im Rüstungsumfeld.

00:01:50: Wir haben davor einiger Zeit schon Überblickartig eine Ausgabe im normalen Kaufkraft-Podcastlauf.

00:01:57: Aufgezeigt heute wollen wir tatsächlich wirklich tiefer gehen, sagen, was ist in der Rüstungsindustrie, die ja davor vielen herausfängt stellt, wie geht man damit um, wie entwickelt man nicht nur Lieferanten, sondern vielleicht ganze Lieferketten.

00:02:09: Da freue ich mich eben sehr mit Ihnen sprechen zu dürfen, Herr Gerlach, aber vielleicht stellen Sie sich und auch Ihren Arbeitgeber Rheinmetall ganz kurz mal vor.

00:02:16: Ja, sehr gerne.

00:02:18: Also mein Name ist Markus Gerlach, ich bin Einkaufsleiter des Rheimetallkonzerns.

00:02:23: Ich bin fast siebenundzwanzig Jahre im Konzern und habe davor in München BWL studiert mit den Schwerpunkten Marketing und vor allen Dingen Controlling.

00:02:33: Ich bin als Controller, neunundneunzig in den Rheimetallkonzern eingestiegen bei Pierburg.

00:02:40: Pierburg ist den Leuten bekannt als Automobilzulieferer und das ist auch so.

00:02:44: Rheimetall hat eine Automobilzulieferungssparte.

00:02:48: neben der heute eher etwas präsenteren Gerüstungssparte.

00:02:52: Und ja, in der Zeitbereichmetall, also diesen siebenundzwanzig Jahren, bin ich zwölf verschiedene Stationen durchlaufen in fünf Funktionsbereichen auf drei Kontinenten, also klar, Europa, Deutschland, habe aber auch in China gearbeitet.

00:03:11: als CFO eines neu gegründeten Transventures natürlich im Automobilbereich.

00:03:15: Ich war Entwicklungsverantwortlich, ich war Marktverantwortlich und Werkleiter in den USA für den Automotivebereich und in den Einkauf eingetreten bei Pierburg im Automobilsektor bei uns und durfte dann kurze Zeit später die Zusammenarbeit im Rheinmetall-Kunzern einkaufferisch orchestrieren.

00:03:37: Wir hatten vor dem Jahr zwei Jahrzehnte gar nicht zusammengearbeitet.

00:03:40: und das TUME mittlerweile hat angefangen im Nichtproduktionsmaterialbereich.

00:03:46: und heute, nachdem ich kurz aus dem Einkauf raus war von zwanzig zwanzig bis zwanzig dreinzwanzig, arbeiten wir in allen Bereichen des Einkaufs zusammen.

00:03:56: Und heute schauen wir uns ja das Thema Rüstungsindustrie und insbesondere da ich Lieferantenmanagement, Lieferkettenmanagement genauer an.

00:04:03: Vielleicht können Sie uns da mal einen kurzen Überblick geben, wie gesagt, es gibt einen ausführlichen Podcast dazu, aber hier einen kurzen Überblick, was sind die aktuellen Herausforderungen in Ihrer Lieferkette, respektive dann eben auch für Ihre Einkaufsorganisation als Lieferkettenmanager?

00:04:20: Ich glaube, liebes Publikum, es lohnt sich dann nochmal zurückzublicken vor die Zeitenwände, die Zeiten der Friedensdividende.

00:04:28: Denn da war eben ja Abrüstung, was jeder gerne wollte.

00:04:33: Wandel durch Handel, das friedliche Miteinander, total schön und nachvollziehbar, möchte ich auch.

00:04:39: Aber in diesen Zeiten der Abrüstung gab es eben kaum neue Aufträge für Rüstungsunternehmen.

00:04:45: Die Stückzahlen waren gering.

00:04:47: Lieferzeiten waren eigentlich egal.

00:04:50: Und in Summe war das so eine Industrie.

00:04:54: Ich sage es ein bisschen pflapsig im Dornröschenschlaf.

00:04:58: Das war eben das, was bei uns im Konzern auf der Defense-Seite stattgefunden hat.

00:05:02: Und auf der Automotive-Seite, klar, der Aufstieg, die Globalisierung der Automobilindustrie, globale Lieferketten, schnelle, effiziente Kosten, effizienten Qualität ist wichtig, on-time delivery ist wichtig.

00:05:18: Das war so ein bisschen die Disparität, die wir auch auf den beiden Unternehmensbereichen sehen konnten bei uns.

00:05:24: Und dann kam eben, erklär man, die Zeitenwende.

00:05:28: Und nochmal, glaube ich, etwas stärker betont jetzt mit der Wiederwahl von Präsident Trump und auch dem Auftritt von J.D.

00:05:36: Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz dieses Jahr.

00:05:40: Das hat den Europäern und uns Deutschen eben deutlich gemacht, Mensch, wir müssten doch deutlich mehr für unsere eigene Verteidigung tun.

00:05:47: Und jetzt ist es eben so, dass auf einmal auf der Rüstungsseite tatsächlich das Aufbruch, da muss Aufbruch jetzt sein.

00:05:56: Das geht voran.

00:05:57: Das heißt, wir brauchen Geschwindigkeit, wir brauchen höhere Stückzahlen, On-Time-Delivery-Qualität.

00:06:03: All das, was Automotive seit Jahrzehnten gemacht hat, kommt jetzt eben auch als wichtiges Thema auf der Diefenseite in die Lieferkette rein.

00:06:13: Da wollen wir eben tatsächlich tiefer gehen.

00:06:17: wirklich massive Änderungen für die Lieferkette absehbar haben und gleichzeitig muss man die auch gestalten.

00:06:23: und ich würde das gerne ein bisschen abschichten im Sinne von Was macht man auf einer strategischen Ebene?

00:06:28: Sie haben das gesagt, Aufträge waren knapp.

00:06:31: Das heißt, im Zweifelsfall gibt es gar nicht genug, also gibt es eine unzureichende Lieferantenbasis, einfach nicht genug Player, die sich wirklich dann auch in der Rüstungsindustrie umtun.

00:06:43: Ich selber habe das mal in einem Projekt im Energieumfeld erkennen gelernt, wenn man dann guckt, wir müssen etwas bauen, wo es exakt global Nulllieferanten gibt.

00:06:51: Und dann muss man irgendwie das nicht den Lieferanten managen, sondern... auf einer Markt-Ebene vorgehen.

00:06:57: Also was sind Dinge, die Sie da tun, um, sag ich jetzt mal, das große ganze Markt, also zu lieferer Markt zu entwickeln?

00:07:07: Ja, genau.

00:07:08: Also das eine ist natürlich, dass wir nochmal zurück mit den Minimalstückzahlen, die es damals gab, waren wir in weiten Bereichen einfach für Lieferanten gar nicht relevant, weil wir halt einen kleinen Anteil nur hatten.

00:07:23: Jetzt sind unsere Anteile größer.

00:07:25: Das heißt, da hilft uns natürlich auch die Medien und die Öffentlichkeit, die Lieferanten, begreifen, dass bei uns Wachstum möglich ist und kommen tatsächlich auf uns zu.

00:07:35: Und da ist eigentlich die Herausforderung, den starken Sturm auf uns sinnvoll zu steuern und daraus dann für alle auch Mehrwert zu generieren.

00:07:46: Denn ich hatte es gesagt und wiederhole mich da immer ein bisschen, aber die Geschwindigkeit und die Abgesichertheit ist einfach wichtig.

00:07:53: dass auch Menschen oder Unternehmen, die neu jetzt als unser Lieferant reinkommen wollen, da bitte ich immer um Verständnis, dass wir den Zeitfaktor immer betrachten müssen.

00:08:04: Denn natürlich wie in vielen Industrien, aber ganz besonders auch bei uns, sind halt Qualifizierungsprozesse notwendig, die dann schlussendlich auch mit den Kunden vereinbart werden müssen.

00:08:14: Und das dauert, das bedeutet Zeit.

00:08:17: Und insofern fahren wir jetzt... zum ersten Schritt die Kapazitäten bei unseren Bestandsleferanten hoch und nehmen dann eben tatsächlich neue Leferanten mit dazu.

00:08:28: Wir haben jetzt die wahrscheinlich goldene Möglichkeit, tatsächlich Leferanten aus der Geradeautomobilindustrie einzuladen, hier mitzuwachsen.

00:08:38: Da gehört immer dazu, dass die Stückzahlen werden, die ganz so groß werden wie bei Automote.

00:08:44: Aber nichtsdestotrotz mögen gegebenenfalls die Teile wertiger sein, die auch immer es macht auf jeden Fall Sinn.

00:08:50: Und der Benefit für uns, um das ganz klar zu sagen, ist natürlich diese Effizienz der Automobilindustrie.

00:08:57: Ist den Referanten, wohnt den schon inne.

00:09:00: Das heißt, man kann auf einer ganz anderen Basis aufsetzen.

00:09:04: Machen Sie auch... irgendwo, sagen wir, übergeordnet zu lieferanten Tage oder Potenzial-Lieferanten-Teile, also ist da auf unserem Instrumenten-Ebene was, auch da wieder aus meiner Erfahrung mit, da hat man dann irgendwo mal Gespräche mit Lieferanten geführt und einfach zu sagen, also ich finde ich sagen Karotte hinhalten, aber zu sagen, hey, das ist das, was wir machen.

00:09:22: oder in Ihrem Fall, wir hören das ja, also wie spricht man oder spricht man auch eben gezielt Lieferanten oder bestimmte Märkte an, wo man sagt, wir sind jetzt als Reinmetall Kunde oder wie läuft das ab?

00:09:37: Ja genau, das ist glaube ich eine Mischung aus ganz vielen Engliferantentage hatten sie genannt.

00:09:43: Klar, das tun wir.

00:09:44: Das machen wir oftmals Themenbezogen.

00:09:47: Das heißt, wenn erkennbar wird, dass ein Kunde eine Großbestellung plant.

00:09:54: Das sind ja alles auch politische Vorhaben, die also länger auch bekannt sind, dass das kommt.

00:09:59: Bereiten wir uns darauf vor, machen entsprechende thematische Referenten Tage.

00:10:05: Das heißt, rund um ein Produkt, um ein System.

00:10:08: laden die entsprechenden Lieferanten ein, natürlich auch neu und zeigen da, was wir vorhaben, in welchen Zeitrahmen und welche Stückzahlen da anliegen.

00:10:19: Das andere ist auch, wir wachsen ja auch global, wir bauen viele Werke nicht nur in Deutschland und bei ausländischen Beschaffungsvorhaben von staatlichen Kunden machen wir dann reguläre Lieferanten-Tage.

00:10:31: Das heißt, in einem x-beliebigen Land, sagt einem EU-Land, wo wir neu sind, stellen wir uns vor.

00:10:37: wir uns vor der Industrie vor und zeigen auf, was wir vorhaben.

00:10:42: Das eine, das andere ist tatsächlich, ich hatte erwähnt, dass wir zusammenarbeiten im Einkaufbereich Metall übergreifend und natürlich ist der Einkauf dezentral im Business verankert, aber wir haben eben übergreifend so ein paar.

00:10:56: Wir leben in der Matrix, muss man sagen.

00:10:58: Und da sind eben die Commodity Manager, die am Ende des Tages ihre Warengruppenstrategien entsprechend entwickeln.

00:11:08: intern, kooperativ mit den Leuten aus den Divisionen, aber dann eben genau.

00:11:13: Also ich finde immer, wenn ich das sagen darf, das Ergebnis einer guten Commodity-Strategie ist eine saubere Bitterslist.

00:11:21: Und so wenn die erarbeitet wird, dann sieht man eben tatsächlich, gerade wenn man die mal regional aufspannt, wo habe ich den weißen Flecken?

00:11:29: Das heißt, die Commodity Manager arbeiten das heraus und können dann gezielt über entsprechende Tools, auch mit KI, dann tatsächlich sagen.

00:11:40: In der Region, in dieser Warengruppe haben wir noch weiße Flecken.

00:11:44: Wer kann da helfen?

00:11:45: Und auch da natürlich wieder zurück, Automobil.

00:11:48: Zulieferer, die auf uns zukommen, die haben natürlich oftmals auch schon eine internationale Footprint und da kann man eben sehr schön darüber dann die Synergien schaffen, weil bei uns ein weißer Fleck geschlossen wird und beim Zulieferer eben Auslastungen steht.

00:12:04: Wenn wir es eine Ebene runterbrechen, jetzt haben wir gerade und auch bewusst gezielt danach gefragt, wie sprechen Sie potenziellen neue Lieferanten?

00:12:12: an, um sie auf diese Wachstumsreise mitzunehmen.

00:12:15: Wie ist es denn mit den Bestandslieferanten?

00:12:18: Wie läuft das Lieferantenmanagement bzw.

00:12:20: Management ab?

00:12:22: Könnte mir auch vorstellen, da ist es ja auch nämlich ganz einfache Situationen.

00:12:25: Vielleicht ist da auch dann manchmal so ein bisschen die Goldgräberstimmung, ja, Wachstum und ich weiß nicht was.

00:12:30: Also wie hält man dann die die Bestandslieferanten nicht nur bei der Stange, sondern wie gestaltet man eben auch hier die Beziehung um diese Wachstumsperspektive fair für beide Seiten zu gestalten?

00:12:42: Das ist eine sehr gute Frage, weil in der Tat den Zeiten der Friedensgedände Natürlich das Lieferantenmanagement, die Interaktion, die war minimal.

00:12:54: So, und jetzt muss hier alles schneller gehen.

00:12:56: Und ich hatte es vorhin erwähnt, wir skalieren zuerst hoch mit unseren Bestandslieferanten.

00:13:02: Das heißt, das erste Offensichtliche ist, es finden viel mehr Interaktionen statt.

00:13:07: Wir sprechen viel öfter.

00:13:10: Wir nehmen Qualitätsvorfälle zum Anlass tatsächlich rein zu gehen.

00:13:15: Automotive Anleihe, wieder HD-Prozesse zu fahren mit unseren Lieferanten.

00:13:20: Für einige Lieferanten, die stark auf die Verteidigungsindustrie fokussiert waren, sind derartige Dinge tatsächlich neu.

00:13:28: Wir haben regelmäßiger tatsächlich auch dann Treffen mit dem Topmanagement des Lieferanten.

00:13:35: Nochmal, wir sind mittlerweile mit unseren Volumen natürlich relevanter.

00:13:38: Das heißt auch, dass das Topmanagement des Lieferanten interessiert sich eher für uns.

00:13:42: Das heißt, wir kriegen auch mehr attention.

00:13:46: Und auch das ist am Ende des Tages wieder eine Anleihe aus dem Automotive.

00:13:50: seinerzeit als Einkaufsleiter hatte ich immer irgendwie versucht, dass wir als Kunde so unter den Top drei bis Top fünf beim Referanten sind, um eben einfach dort auch was wert zu sein.

00:14:04: Wir können das jetzt so ein bisschen steuern.

00:14:05: Das wird tatsächlich bei unseren Referanten die entsprechende Relevanz kriegen.

00:14:10: Ja, wie soll ich sagen, unsere Bestandsnifferanten merken jetzt, dass wir zum einen mit dem Commodity-Management vorbeikommen.

00:14:16: Da besprechen wir natürlich kommerzielles, aber wir besprechen vor allen Dingen Kapazitäten, also Mengenmäßiges.

00:14:22: Wir kommen mit unseren Supplier Quality Development Engineers vorbei, gehen tiefer rein, sind auch dabei natürlich mittlerweile in den Angeboten, Machbarkeitsstudien zu besprechen, um einfach sicherzugehen, dass wir technisch über das Gleiche reden, dass wir es verstanden haben.

00:14:37: Das ist ein deutlich holistischerer Ansatz.

00:14:40: des Lieferantenmanagements und intensiver, weil auch in der höheren Taktung.

00:14:45: Haben Sie auch schon, wir haben ja schon ein paar Anleihen in die Automobilindustrie das Thema Lieferantenbewertung, ist das dann auch jetzt parallel hochgezogen worden?

00:14:56: oder wird das hochgezogen oder ist das eher so, jetzt wollen wir es auch nicht sozusagen verschärzen, also soweit Sie da einen Blick geben wollen, sich in die Karten gucken lassen wollen, wie ist das Thema Lieferanten?

00:15:08: Ja, Bewertung und Klassifizierung.

00:15:10: Genau, also auch da wieder unser Business tickt schon dezentral und natürlich hat jeder Bereich hat eine gewisse Systematik seine Lieferanten in A, B oder C einzuteilen, weil auch wir arbeiten natürlich Qualitätszertifiziert.

00:15:29: Jedes Qualitätsmanagement System fordert, dass sie ihre Lieferanten entsprechend beurteilen.

00:15:34: Das tun wir also.

00:15:35: Das ist aber jetzt Da.

00:15:37: noch ein schöneres und Konzernübergreifendes System einzuführen ist nicht meine erste Priorität, sondern wir gehen da eher anlassbezogen vor.

00:15:45: Wenn zum Beispiel ein Qualitätsvorfall dann bei uns zu Störungen in der Fertigung geführt hat, dann gibt es da viel eher ein sauberes Feedback, wie gesagt, dann gibt es diesen HD-Prozess, den wir einführen, weil wir die Sachen eben viel schneller gelöst haben wollen.

00:16:00: Das auf jeden Fall ebenso.

00:16:02: Ontan Delivery, Lieferverzögerung spielen wir jetzt viel schneller an die Lieferanten zurück.

00:16:07: Das ist eher eine direkte Interaktion bei Systemen.

00:16:12: Gehen wir eher in eine andere Richtung.

00:16:15: Wir haben jetzt über Markt, wir haben jetzt über Lieferanten-Ebene gesprochen.

00:16:19: Jetzt ist aufgrund Zeiten, wenn der auch geopolitischen Spannungen, sie hatten das oder Entwicklungen nicht zwingend Spannungen, sie hatten das Eingangs erwähnt, brauchen wir gefühlt noch so eine Zwischenebene an Perspektive, nämlich die End-to-end Betrachtung oder wie weit auch immer End geht, aber zumindest die Perspektive der Lieferkette.

00:16:37: Jetzt bewusst nicht als Supply Chain bezeichnet, weil das immer so eine logistische Konnotation hat.

00:16:43: Aber inwieweit ist das für Sie jetzt eine Herausforderung, dass vielleicht diese unipolare Welt sich jetzt eben auch in eine multipolare entwickelt oder zurückentwickelt.

00:16:55: Was bedeutet das für ihr Beschaffungsmanagement, wie gesagt, auf Lieferkettenperspektive?

00:17:00: Ja, ich könnte eine abendfüllende Antwort darauf geben.

00:17:04: Ich versuche mich da noch kurz zu fassen.

00:17:07: Aber nichtsdestotrotz vielleicht zuerst gefällt mir extrem gut, dass sie Supply Chain gegen Lieferkette abgrenzen, weil ich finde auch Supply Chain hat diesen logistischen Ansatz und ich meine auch.

00:17:17: Der Einkauf sollte die Lieferkette betrachten und mit der Logistik eng zusammenarbeiten.

00:17:22: Das andere ist, und jetzt autig mich, obwohl ich lange im Automotive gearbeitet habe, ich war noch nie ein Fan von Low-Cost Country Sourcing, weil ich der festen Überzeugung bin, dass die Risiken, die darin schlummern, nie richtig bepreist sind.

00:17:39: Und damit meine ich zum einen gebundenes Kapital, damit meine ich natürlich Transportkosten, aber viel wichtiger Transportrisiken in einer Zeit, wo wir geopolitische Spannungen haben, Exportkontrollen, Exportrestriktionen, Piraterie auf den Weltmeeren ist viel stärker zurück, all das.

00:17:56: Und insofern war ich schon immer ein Verfechter einer gewissen Local-for-Local-Strategie.

00:18:03: Das heißt jetzt nicht zehn Kilometer um den Kirchturm, aber halt regional.

00:18:06: Und jetzt kommt es, aber das darf ich nicht nur auf meiner Tier-I Ebene denken, sondern das muss ich tatsächlich in der Lieferkette auf die Tier-N Ebene legen.

00:18:16: Das ist komplex, weil das auch höchstwahrscheinlich mal ab einer Tier-II, Tier-III Ebene immer nebulös bleiben wird, weil sie haben einen Zwischenhändler drin, der wechselt mal, aber damit muss man sich beschäftigen.

00:18:32: Und das ist, wenn ich das noch sagen darf, ein echter Business Benefit der ESG-Gesetzgebung, die ja auch eine Risikoanalyse basierend auf einer gewissen Transparenz fordert.

00:18:44: und tatsächlich diese Transparenz muss geschaffen werden.

00:18:48: Von daher wenden wir momentan viel Energie auf, um das besser zu begreifen.

00:18:55: Ja, weil man auch natürlich im Zweifelsfall nicht von Regionen abhängig sein darf, gerade in ihrer Branche, die potenziell dann eben von freund zu feind, wenn man es mal so platz sagen muss, dann auch werden kann.

00:19:09: Jetzt vielleicht noch eine Perspektive, weil wir eben bei dieser marktontieren Betrachtung sind es mir in der Vorbereitung begegnet, dass die Rüstungsbranche auch für Startups jetzt im Folge der Zeitenwände immer interessanter geworden ist.

00:19:29: Also auch so unter diesem Stichwort Innovation gibt es da was wo sie sagen ja da haben wir auch Einkaufsseitig darauf reagiert.

00:19:35: oder da gestalten wir jetzt.

00:19:37: bewusst Beziehungen zu Start-ups, die ja typischerweise sich immer so ein bisschen schwer tun, in so eine Konzernwelt integriert zu werden und sich dann auch leicht ihrer Vorteile beraubt sehen.

00:19:48: Also inwieweit ist das Thema Start-up Kooperation unter dem Gesichtspunkt Innovation für sie aus Einkaufssicht relevant?

00:19:55: Ja, genau.

00:19:58: Rheinmetall ist hundertdreißig Jahre alt, also insofern ein alter Gewachsenerkonzern gegen einen Start-up, das agil und jung ist, das sind unterschiedliche Geschwindigkeiten.

00:20:08: Aber wir sehen es sowohl in den Medien als auch tatsächlich in realiter, die Start-ups bringen, tatsächlich Sprünge, Innovationen, sprünge Geschwindigkeitssprünge.

00:20:18: Das ist für uns eher etwas, was wir tatsächlich auf der Business Development strategischen Seite, auf der Vertriebsseite betrachten, weil, wenn ich es runterbreche auf dem Einkauf,

00:20:29: ein

00:20:30: Start-up, genau.

00:20:31: Oder ich fange an, nach welchen Kriterien kaufen wir denn ein?

00:20:35: Wir schauen ganz eine Menge an.

00:20:37: Wir schauen zum Beispiel Risikokategorien an.

00:20:39: Wir schauen auch finanzielle Stabilität an.

00:20:42: Wir schauen die Qualitätsperformance an.

00:20:44: Und bei einem Start-up ist ja die... finanzielle Stabilität zumindest mal ab und an fragwürdig.

00:20:51: Also da gibt es schon ein paar Red Flex und das andere ist auch wieder die Verbindung hin zu der Geschwindigkeit, die wir jetzt brauchen.

00:20:59: Diese starken Innovationsprünge, das würde immer nach sich ziehen, dass wir natürlich unsere Produkte entsprechend umdesignen.

00:21:06: Wir müssen hochskalieren, wir müssen jetzt schnell lieferfähig sein.

00:21:10: und bei dem Max Zuminsumme sind unsere Ingenieure.

00:21:13: wahnsinnig an der Kapazitätsgrenze.

00:21:16: Das heißt, dass ich dort komme und sage, liebe Kollegen, ich habe hier eine ganz innovative Sache.

00:21:22: Ihr müsstet nur einmal bitte das gesamte System komplett umdesignen.

00:21:27: Da finde ich keine Begeisterung.

00:21:29: Kann ich auch nachvollziehen.

00:21:30: Das heißt, das ist eher etwas, was wir in die nächste Generation der Produkte einfließen lassen.

00:21:36: Da schauen wir aber sicherlich auf jeden Fall drauf.

00:21:39: Aber vielleicht noch als Abbinder zur Innovation.

00:21:42: Prozessinnovation ist durchaus etwas, was wir gut finden.

00:21:47: Das musste gar nicht immer so weitreichend sein und revolutionär.

00:21:50: Es kann auch Evolution sein.

00:21:52: Zurück zu den Stückzahlen, geringe Stückzahlen.

00:21:54: Natürlich macht man das manuell.

00:21:56: Die Stückzahlen sind so, dass sich jetzt Automatisierung oder Teilautomatisierung von Fertigungsschritten lohnt.

00:22:02: Kobots etc.

00:22:04: für Peer.

00:22:04: Das sind eher die Dinge, wo wir das Einkauf reinschauen.

00:22:08: Spannend.

00:22:10: Als ich wollte, wie gesagt, auch nicht in eine bestimmte Richtung steuern, sondern einfach für mich ist es immer wichtig, eben auch diese Innovationsperspektive mit reinzubringen ohne, und das haben Sie ja gerade auch, glaube ich, sehr plastisch formuliert, dass Ihnen dann irgendwann die Entwickler aufs Dach steigen und sagen, wirst du eigentlich unseren Job machen, sondern der Einkauf kann da ja als Impulsgeber funktionieren.

00:22:30: und Innovation bedeutet eben, wie Sie auch.

00:22:32: gerade völlig richtig gesagt haben, nicht immer nur neue Produkte, sondern eben auch auf der Prozessebene, auf der Technologie-Ebene, die Fachbereiche dann auch mit Expertise oder einfach nur Impulsen zu unterstützen.

00:22:44: Ja, genau.

00:22:46: Aber das ist die Arbeitszeitung, das ist die Kooperation, diese Mischung, die, glaube ich, auch Mehrwert entstehen lässt.

00:22:52: Ich bin das auch technisch, ehrlich gesagt, völlig viel zu unbewandert, um da irgendwie Ansprüche zu erheben.

00:22:59: Gab's denn bei der Umsetzung, wir haben jetzt wie gesagt verschiedene Ebenen betrachtet, was gab's da für Hindernisse, wie sind sie damit umgegangen?

00:23:08: Also jetzt sowohl strategisch als auch Referentmanagement, als auch Innovation, als auch Lieferkette.

00:23:14: Also gab's da irgendwelche größeren Roadblocks, an die sie sich erinnern, die sie aus dem Weg zu räumen, aus dem Weg räumen mussten oder das noch tun?

00:23:23: Ja genau, da würde ich vielleicht den Blick in die Zukunft richtigen.

00:23:27: Ich habe vorhin das Transparenzthema genannt und habe gesagt, dass wir da mit neuen Systemen arbeiten.

00:23:36: Auch da nehmen wir gewissermaßen Anleihe aus der Automobilindustrie.

00:23:40: Zuhörerinnen und Zuhörer, die in dem Bereich arbeiten, wissen, dass das ein sogenanntes IMDS-System dort gang und gäbe ist, International Material Database System.

00:23:50: Das heißt, jeder Referent, der an den Kunden bemustert, dippt nicht nur seinen Musterteil ab und seinen Messbericht, sondern macht eben auch einen Eintrag in das IMDS-System.

00:24:01: Und das ist zum Beispiel einfach die stoffliche Zusammensetzung des Produkts.

00:24:06: Und daraus kann dann der Kunde jeweils tatsächlich aus den stücklisten Positionen, wenn er dann für alle stücklisten Positionen diese IMTS-Einträge hat, kann er sich die stoffliche Zusammensetzung seines Gesamtproduktes einfach.

00:24:19: Also wenn Sie heute bei irgendeinem Automobilhersteller nachfragen, kann der Ihnen sagen, wie viel Gramm Gold in dem Auto drin stecken.

00:24:27: Und zwar exakt.

00:24:28: Und das ist etwas, was in der Verteidigungsindustrie so noch nicht gelebt wird.

00:24:34: Und es gibt aber auch da Systeme.

00:24:36: Das ist ein ähnliches System wie IMDS.

00:24:38: Am Ende des Tages ist es das gleiche, heißt nur anders.

00:24:41: Und da ist jetzt die Hürde sozusagen den Lieferanten die Angst zu nehmen, dass wir da irgendwas klauen wollen.

00:24:49: Wir sind da konfrontiert mit Fragen, wo die sagen, ja, aber wieso möchtet ihr das wissen?

00:24:55: Wollt ihr uns unsere... unsere Patente klauen oder wollt ihr uns rausschmeißen ersetzen?

00:25:02: Nein, es geht tatsächlich darum.

00:25:04: Ich muss einfach begreifen, wenn China Exportrestriktionen, was es ja nun leider mehrfach tut, für bestimmte Substanzen erlässt, muss ich halt sehr schnell wissen, das geht nur systemgestützt, wie bin ich denn betroffen?

00:25:20: Und andersherum, ich kann diese Substanzinformation ja auch nutzen zu sagen, okay.

00:25:25: Beispiel, ich weiß nicht, Gold.

00:25:27: Wie ist denn in der Literatur die Lieferkette von Gold beschrieben bis zur Mine?

00:25:32: Wo geht das denn geopolitisch durch?

00:25:34: Das heißt, es hilft mir also auch tatsächlich, Abhängigkeiten auf einer Tier zwei, drei, vier Ebene von gewissen Regionen besser zu begreifen und da eben die Angst zu nehmen, dass da irgendwas Größeres dahinter steht.

00:25:47: Nein, es geht um Transparenz und Lieferfähigkeit.

00:25:50: Sie haben jetzt gerade den Blick nach vorne schon gedreht.

00:25:53: wenn wir noch ein bisschen bei diesem Thema Lieferanten, Lieferketten, Marktmanagement nach vorne blicken.

00:26:00: Oder welche Themen sind entweder eine Umsetzung oder auch in der Gestaltung für Sie bei dem Themenkomplex jetzt noch auf der Agenda für die nächsten Jahre?

00:26:10: Ich glaube, wir haben eigentlich die Themen, die bewegt werden, müssen alle schon angesprochen.

00:26:17: Das Wichtigste ist tatsächlich eine ganz andere Geschwindigkeit und ein anderes Stückzahl, Volumen jetzt umzusetzen, durchzusetzen, zu erzeugen.

00:26:27: Ich habe gestern mit einer Kollegin gesprochen und wir kamen darauf, am Ende des Tages ist es nichts Geringeres als die neue Definition der Supply Chain oder Lieferkette, Entschuldigung, in der Verteidigungsindustrie.

00:26:40: Eben von Manufaktur einzelnen Stückzahlen mit schlechter Liefertreue.

00:26:47: hin zu einer effizienten Lieferkette, die verlässlich Stückzahlen im großen Umfang liefert in Quality, in Cost, in Time, weil das einfach tatsächlich dann einzahlt in die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands.

00:27:01: Das geht darum, uns verteidigen zu können gegen eine Bedrohung, die leider Gottes real ist.

00:27:08: Nachdenkliche Worte mit dem Blick in die Zukunft und gleichzeitig glaube ich auch klar aufgezeigt, dass Sie, Ihr Team, Ihre Kolleginnen und Kollegen da unterwegs sind, die Branche auch mit der Lieferantenbasis weiterzuentwickeln.

00:27:26: Das würde vorschlagen, wir tauchen wieder auf aus unserem Deep Dive.

00:27:31: Nicht, dass uns die Luft ausgeht.

00:27:32: Nee, Spaß beiseite, ich bin kein Taucher, deswegen könnte ich da jetzt auch keine sinnvollen Analogien aufbauen.

00:27:39: Herr Gerlach, ich sage ganz, ganz herzlichen Dank.

00:27:41: Es ist eine Branche, die jetzt ins Rampenlicht geht, die Rüstungsindustrie.

00:27:48: Blick über die verschiedenen Ebenen und auf Gestaltungsparameter gegeben haben, ist absolut Themenstark.

00:27:55: Dafür sage ich ganz herzlichen Dank.

00:27:57: Ja, gerne Herr Klehrmann.

00:27:58: Ich bin Taucher und deswegen weiß ich, beim Auftauchen muss man einen Safety-Stop einlegen.

00:28:03: und auf dem möchte ich vielleicht aber noch einen abschließenden positiven Gedanken mitgeben.

00:28:07: Wenn wir das alles richtig machen, dann... kann das Thema Rüstung in Deutschland tatsächlich auch zu einem Wirtschaftsfaktor und Motor für die Wirtschaft werden.

00:28:17: und mit dem persönlichen Gedanken und positiven Gedanken nach vorne.

00:28:22: Bedanke ich mich für das Gespräch, für Ihr Zuhören, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer und wünsche allen einen schönen Tag.

00:28:28: Vielen

00:28:28: Dank.

00:28:40: Ein Podcast des BME, Musik, Sascha Wild, Sprecher, Ingo Rassermann.

00:28:45: Eine Produktion des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.